Zitiert: Kaputtfusionieren statt „Gesundschrumpfen“

Ein Blick auf die Abfolge immer neuer Fusionen und Zusammenlegungen von Redaktionen privater Medien erweist sich in der Regel nicht als ein „Gesundschrumpfen“. Kaputtfusionieren scheint ein angemessenerer Begriff. Worin besteht der Mehrwert, auf immer gleiche Inhalte von Zentralredaktionen nur unterschiedliche regionale Logos zu drucken? Am ehesten dient dies dazu, die Illusion von real existierenden Regionalzeitungen aufrechtzuerhalten.

Leonhard Dobusch, netzpolitik.org, 16.10.2023 (online)

Zitiert: In Wahrheit beruht Journalismus heute bereits auf KI

Eine ganze Generation von Journalisten ist komplett geprägt von künstlicher Intelligenz. Gemeint ist nicht, dass rund achtzig Prozent aller Medienhäuser KI-Projekte gestartet haben, wie soeben die zweite große Studie LSE zum Stand der KI-Nutzung im Journalismus weltweit verkündete, nein, sondern der Alltag.…

Zitiert: Pressefreiheit kann nicht praktiziert werden

Orbán ist sehr geschickt vorgegangen: Es gibt Pressefreiheit in Ungarn, sie kann aber nicht praktiziert werden. Nicht weil er Medien verboten hat, sondern weil er ihnen die Existenz verunmöglicht, wenn man nicht zu seinem Freundeskreis dazugehört. Schon bei Sebastian Kurz hat man…

Zitiert: „Globaler Süden“ kaum im Blick der SRF-„Tagesschau“

Ich kann nicht nachvollziehen, dass es publizistisch richtig sein soll, über den Ukraine-Krieg in der Tagesschau im Schnitt jeden Tag fünf Minuten zu berichten, über den Krieg in Tigray, in dem Schätzungen zufolge bis zu 600.000 Menschen gestorben sind und der damit…