Zitiert: Warum Unternehmen keine Öffentlichkeitsarbeit machen

Der Begriff Öffentlichkeitsarbeit ist ein typisch deutscher. Er suggeriert, dass Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit eine Arbeit zu leisten hätten, zu deren Bedingungen. Aber, wenn es denn jemals überhaupt so war, dann stimmt das schon längst nicht mehr. …. Im Verhältnis von Unternehmen…

Zitiert: Diskussion um Journalismus zwischen Jüngeren und Älteren

Was wir haben, das ist zumindest meine Beobachtung, sind heftige Diskussionen zwischen der jüngeren und der älteren Generation. Die Jüngeren haben eine tiefe Sehnsucht nach neuer Subjektivität. Gerade der journalistische Nachwuchs definiert sich zunehmend über seine subjektive Perspektive. Und er hat eine andere Perspektive auf politische Aktionen und den journalistischen Beruf. Ich bin da anderer Auffassung. Wir haben eine andere Aufgabe. Wir sind nicht Akteure. Medien sind meiner Meinung nach auch nicht die vierte Gewalt. Wir haben eine dienende Rolle.

Stefan Raue, rnd.de, 13.12.2020 (online)

Zitiert: Disruption in der Stahlindustrie

Wir haben dreierlei gemacht: Zunächst wurde der Umbruch ausgelagert in unser Innovation Lab „kloeckner.i“ in Berlin. Das war der Durchbruch. Disruption geht nur außerhalb der Konzernstrukturen und in kreativer Umgebung. Denn zum damaligen Zeitpunkt gab es die „Digital Natives“, mit denen wir die Stahlindustrie angreifen wollten, gar nicht in Duisburg. Zweitens die hierarchiefreie Kommunikation. Und drittens die Digital Academy, um alle Mitarbeiter durch den Wandel mitzunehmen.

Gisbert Rühl, sueddeutsche.de, 03.05.2021 (online)

Klick-Tipp: Machtkampf versus Kuschelkurs Kandidatenkür in den Medien

Unterschiedlicher konnte die Kür kaum laufen: Auf der einen Seite gehen die Spitzen von CDU und CSU in eine Konfrontation auf offener Bühne – und nominieren dann Armin Laschet. Auf der anderen Seite einigen sich die Grünen hinter verschlossenen Türen und präsentieren anschließend Annalena Baerbock in trauter Einigkeit als Kanzlerkandidatin. ZAPP spricht mit Hauptstadtjournalistinnen und -journalisten über den medialen Blick auf die politischen Entscheidungsprozesse.

Zapp, 21.04.2021 (online)