Zitiert: Medienpolitik gestalten

Die Einführung des privaten Rundfunks war 1984 ein bedeutender Einschnitt für die deutsche Medienpolitik. Drei Jahre, nachdem der erste Privatsender in Deutschland auf Sendung gegangen war, trat der erste Rundfunkstaatsvertrag in Kraft, der das Verhältnis zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern sowie der…

Zitiert: „Sportrechtevorgaben“ für ARD und ZDF sind Mogelpackung

Die monatelang diskutierten Kürzungen im Sportrechte-Etat von ARD und ZDF haben es nun doch nicht in den Reformstaatsvertrag geschafft. Die Ministerpräsidenten senden eine problematische Botschaft, wenn sie gleichzeitig deutliche Streichungen bei TV-Spartensendern und Hörfunkkanälen verlangen, kritisiert Michael Ridder. […] Weiterhin darf die…

Zitiert: Der Beton bei ARD und ZDF ist gerettet

Die Ministerpräsidenten einigen sich nur auf eine Minireform. Das eigentliche Problem bleibt unangetastet, bluten muss stattdessen das gute Programm. […] Dieser Freitag hat zwei interessante Schlagzeilen gebracht, die nach politischem Supererfolg klingen. Aber es war kein guter Tag für die Zuschauer, auch…

Zitiert: Der Unterschied zwischen ARTE und 3sat

Heute bietet Arte glücklicherweise die Möglichkeit, durch zwei verschiedene Brillen zugleich auf Frankreich, Deutschland und auch Europa zu schauen. Und 3sat knüpft singuläre Verbindungen nach Österreich und in die Schweiz. Wer das jetzt beliebig ausdehnen will, haut am Ende alles kaputt. Die Perspektiven in den verschiedene Ländern Europa sind sehr, sehr unterschiedlich, das sind sehr viele verschiedene Brillen. Wenn Sie die alle zu­sammenzwingen, bekommen Sie ein Libellenauge mit 40.000 Facetten, und der Blick wird sehr oberflächlich. Oberflächlichkeit ist aber der absolute Feind eines jeden Programms.

Alexander Kluge, faz.net, 27.10.2024 (online)

Zitiert: Vielfältigen Journalismus sichern

Die Ursache der finanziellen Krise des Journalismus ist aber nicht, dass die Öffentlich-Rechtlichen Texte ins Internet schreiben. Und schon gar nicht besteht die Lösung darin, es ihnen zu verbieten. Statt den falschen Gegner zu bekämpfen, sollten wir darüber nachdenken, wie wir vielfältigen Journalismus sichern können, wenn es der Markt nicht mehr kann. Das ist auch Aufgabe der Politik.

Doch weder die Verlagslobby noch die verantwortlichen Politiker:innen denken offenkundig an das, worum es eigentlich gehen sollte: die Möglichkeit für alle, sich umfassend und verlässlich zu informieren. Ganz egal, ob in Wort, Bild oder Ton.

Anna Biselli, netzpolitik.org, 25.10.2024 (online)