Zitiert: Übergewinnsteuer statt Digitalabgabe

Dabei gäbe es hier echt gesetzgeberischen Spielraum. In Zeiten, in denen eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne auf unterschiedlichen Seiten viel Sympathie genießt (und eigentlich bloß die Vermutung dagegenspricht, dass die deutsche Politik kein funktionales Gesetz zustande kriegt), spräche nichts gegen eine Übergewinnsteuer für die horrend steigenden Quasi-Monopolgewinne von Alphabet/Google, Meta/Facebook und Co.. Auch wenn sie anders heißen sollte und vielleicht könnte.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 15.04.2026 (online)

Zitiert: „Das Wort Demokratie kann problematisch sein“

Vor kurzem hat Meta auf seinen Plattformen politische Werbung verboten. Der US-Konzern will damit einer neuen Verordnung der EU trotzen. Die Maßnahme trifft nicht nur zivilgesellschaftliche Organisationen mit voller Härte, sondern kann auch Unternehmen oder Museen die Arbeit erschweren. […] Dass Kritik…

Zitiert: Unabhängigkeit

Würden Google, Amazon oder Microsoft plötzlich ihre Services abstellen, bräche hierzulande Chaos aus. Wir müssen europäische Alternativen entwickeln. So wie wir uns nach Putins Angriff auf die Ukraine unter großen Mühen von russischem Gas unabhängig gemacht haben, müssen wir auch unabhängig von amerikanischen Servern und Services werden.

Udo Müller, t-online.de, 30.01.2026 (online)

Zitiert: Auch ohne Grok gab es Probleme mit nicht-einvernehmlicher Sexualisierung

Auch ohne Grok hatte X bereits große Probleme mit nicht-einvernehmlicher Sexualisierung, etwa durch Netzwerke von Accounts, die dort Deepfake-Werkzeuge bewerben. Weitere Recherchen haben solche Probleme auch bei den Meta-Plattformen Facebook und Instagram gefunden, auf den App-Marktplätzen von Google und Apple und in…

Zitiert: Google, Meta und Amazon fressen alle anderen auf

Der Verband der Mediaagenturen sagt für dieses Jahr Werbeumsätze von 31,6 Milliarden Euro voraus. Mehr als die Hälfte davon geht an Google, Meta und Amazon. Setzt sich der Trend fort, beherrschen sie den Markt bald ganz. Und nicht nur den Markt. […]

Denn hier geht es nicht allein um Werbeeinnahmen und Umsätze, sondern um eine digitale Megastruktur, die den Wettbewerb vernichtet, den öffentlichen Raum definiert und die Demokratie aushöhlt. Sie wächst und wächst und wächst. Nicht mehr lange, und der Marktanteil der ausländischen Techgiganten beträgt 75 und dann 100 Prozent. Und die anderen sind – weg.

Michael Hanfeld, faz.net, 15.01.2026 (online)