Zitiert: keine 3F3A-Interviews mehr beim NDR

NDR Info hat nun in einer internen Mail (die fair radio vorliegt) den RedakteurInnen folgende Kriterien zur Berücksichtigung gegeben: Künftig werden keine 3F3A mehr gesendet, abgesehen von Breaking-News-Fällen. Außerdem heißt es weiter wörtlich: „Kann ein Gespräch nicht live geführt oder vorher aufgezeichnet werden, verzichten wir auf das Gespräch und schneiden einzelne Takes nicht nachträglich zusammen.“ Und aufgezeichnete Gespräche sollen künftig kenntlich gemacht werden. Es sind Vorgaben, die eigentlich selbstverständlich sein und in jedem Sender gelten sollten.

Mario Köhne, fair radio vom 23.06.2020 (online)

NDR-Verfassungsbeschwerde zur Tagesschau-App nach 30 Monaten noch nicht entschieden

Die NDR-Verfassungsbeschwerde (Januar 2018) gegen das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Köln zur „Tagesschau“-App ist noch nicht entschieden In Johannes Masings Amtszeit als Bundesverfassungsrichter wurde die vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) für die ARD im Januar 2018 eingereichte Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Oberlandesgerichts…

Zitiert: Rundfunkbeitrag als Konjunkturprogramm oder Konkursprogramm für die Filmbranche

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind ein existenziell wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Film- und Medienbranche. Sie sind die größten Auftraggeber für uns. Gerade in der aktuellen Krise wäre es fatal, wenn die Sender wegen geringerer Mittel weniger Aufträge vergeben könnten. Ihre eigenen Sparabsichten, wie…

Zitiert: Protagonistenkauf für RTL, RBB, NDR, WDR, MDR und ZDF

Für einen Magazinbeitrag auf RTL sucht ein Moderator Frauen und Männer, die ihr Konto überzogen haben, „Gage nach Absprache“, für Mütter, „die manchmal im ganz normalen Alltagswahnsinn die Geduld verlieren“, zahlt der Sender 200 Euro pro Familie. Für eine MDR-Reportage wird ein Mieter mit hoher Radonbelastung gesucht, 100 Euro für einen halben Drehtag, für den WDR Protagonisten mit Schilddrüsenüberfunktion und ein „Büromensch mit Schulterschmerz, der in Physiotherapie ist“, Aufwandsentschädigung je „nach Absprache“. Ehni sagt, künftig solle beim WDR der Rechercheweg komplett offengelegt werden. Die Protagonistenakquise will man in vielen Sendern transparent machen, manche führen bereits, teils stichprobenartig, Rohschnittabnahmen durch. Weiterlesen Zitiert: Protagonistenkauf für RTL, RBB, NDR, WDR, MDR und ZDF