Zitiert: Wovon Radio lebt

Ich glaube, dass das auf gar keinen Fall das Radio der Zukunft ist. Radio lebt davon, dass dort Menschen am Werk sind, die emotional sind, die lachen, weinen, mit ihren Hörerinnen und Hörer interagieren, das wird immer der entscheidende Unterschied sein. KI kann uns den Arbeitsalltag erleichtern. Sie ist aber nur sinnvoll, wenn sie uns wieder mehr Zeit für Kreativität gibt, die das Radio dringend braucht. Es ist natürlich krass, zu sehen, wie man mit KI in Nullkommanichts einen Podcast erstellen kann. Ich glaube aber nicht, dass es das ist, was die Menschen gerne wollen, weil es einfach nicht lebt. Es ist KI, es hat keine Emotionalität.

Ilka Steinhausen, faz.net, 10.09.2025 (online)

Zitiert: ARD-Intendanten folgten NDR-Rundfunkrat nicht

Der Rundfunkrat nahm zudem den Entwurf der ARD-Selbstverpflichtung zur Kenntnis. Er stellte fest, dass man sich darin noch nicht mit den Kritikpunkten und Anregungen des Gremiums auseinandergesetzt habe, wie es die Qualitätsrichtlinie der Rundfunkräte für die ARD-Gemeinschaftsangebote vorsehe. Der Rundfunkrat erwartet, dass diese Befassung noch nachgeholt wird.

NDR-Rundfunkrat, Pressemitteilung, 27.06.2025 (online)

Zitiert: Konservativer TV-Haltungsjournalismus ist nicht einfach

Wo sie – namentlich bei BR und NDR – aber „klar“ noch üben müssen, ist der televisionäre Konservatismus. Die neue „Reportagereihe“ gleichen Namens will eine nicht nur gefühlte Lücke im öffentlich-rechtlichen TV-Meinungsspektrum schließen. Das ist aller Ehren wert, aber „Klar“ schmeißt dabei…

Zitiert: Machtkritische Analyse statt Nachplappern von Macht-Erzählungen

Denn was die üblichen Migrationserzählungen tatsächlich brauchen könnten, wäre eine machtkritische Analyse und nicht das Nachplappern von Erzählungen der Macht. Schon seit Jahrzehnten dienen Migrationsdebatten und das Projizieren gesellschaftlicher Probleme auf eingewanderte Menschen dem Verschieben politischer Verantwortung. Es wird so getan, als…