Zitiert: Wie Kulturberichterstattung abgebaut wird

Im Digitalen kann man ja gerade ein Programm viel genauer auf die Zuschauerinnen und Zuschauer zuschneiden und ihnen die Inhalte ausspielen, die sie auch in ihren regionalen Lebensumfeldern abholen. Sie müssen eben nicht die zentrale Entscheidung für oder gegen regionale Inhalte treffen,…

Zitiert: Sparmaßnahmen des NDR sind in der Umsetzung noch verbesserungsfähig

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist in der jüngsten Vergangenheit in die Diskussion geraten. Im Wesentlichen geht es darum, ob weitere Beitragssteigerungen angemessen erscheinen. Auch der NDR hat 2020 ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, um in der laufenden Beitragsperiode bis 2024 300 Mio.…

ARD-aktuell: schlechtes Klima, gewaltige Kluft zwischen Chefredaktion und Redaktion

Aus unterschiedlichen Gründen knirscht es in den Redaktionen. Das Klima ist wenig freundlich. „Die Stimmung bei ARD-aktuell war noch nie so schlecht. Die Kluft zwischen der Chefredaktion und dem gesamten Rest der Redaktion ist gewaltig.“ […] – Hoher Anspruch an Qualität und…

Zitiert: Tagesschau als beruhigende Welterzählung

Fortsetzung folgt: Wie schafft es die “Tagesschau” trotz schwindender Relevanz weiterhin hohes Vertrauen zu genießen? Mit dieser Fragestellung analysiert Medienwissenschaftler Hermann Rotermund bei epd Medien die Nachrichtensendung. In vielen Berichten beobachtet er “Viertklässler-Didaktik” und “bebildertes Radio”. Von den Themen bleibe beim Publikum oft nicht viel haften. Letztlich sei die “Tagesschau” eine “stabile kulturelle Form”, eine “prinzipiell auf Unendlichkeit angelegte Fernsehserie”.

Hermann Rotermund, turi2.de, 03.06.2023 (online)

Zitiert: NDR – neben Programm auch Organisation, Führung und Steuerung betrachten

Was auffällt ist, dass in der senderinternen, wie auch der öffentlichen Debatte vornehmlich programmliche Prioritäten und Ausspielwege sowie Fragen der Finanzplanung und Mittelverwendung diskutiert werden. Bisher unterbelichtet scheinen Aspekte der Organisation, Führung und Steuerung der Rundfunkanstalten. Dabei kann das Programm nur so gut sein, wie die Strukturen es ermöglichen, wie Führung entscheidet und Mitarbeitende ausgebildet und motiviert sind. (S. 32)

Klimaanalyse Norddeutscher Rundfunk, S. 32 (pdf)