Zitiert: Mehrheitsmeinung reparieren

Aus Frau Miosgas beruflichem Selbstverständnis scheint auch schon einiges getilgt zu sein. Die Journalistin will von einem Vertreter der politischen Kaste wissen, wie „wir“ die Mehrheitsmeinung reparieren. Das bereits bei Willkommenskultur und Pandemie trainierte Gemeinschaftswerk von Politik und insbesondere öffentlich-rechtlichen Medien ist so etabliert, dass man sich geradeheraus dazu bekennt.

André Mielke, berliner-zeitung.de, 15.04.2025 (online)

Zitiert: Eine neue Klasse von Intellektuellen

Eine bedrohliche Hypothese hängt in der Luft: Was, wenn unsere Multitasking-Tech-Eliten still und leise einen weiteren – diesmal weitaus unheimlicheren – „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ vorantreiben? Und wenn das Hauptproblem des Silicon Valley nicht seine Vorliebe für „algorithmische Steuerung“ ist – wie Jürgen…

Zitiert: Umfragen sind Ausdruck „politisch-medial hergestellter Vorstellung von Realität“

In Zeiten, in denen die Kritik einer französischen Rechtsextremistin an einem für sie unvorteilhaften Urteil der Aufmacher in der 20-Uhr-Ausgabe der „Tagesschau“ ist, bietet es sich an, mal wieder daran zu erinnern, was eigentlich das „relevanteste Thema unserer Zeit“ ist. Wir greifen…

Zitiert: Warum (Sach-)Fragen zu Personenthemen werden

Die (Sach-)Fragen, um die es im Politischen tatsächlich geht, werden in Personenthemen verwandelt, um von der Komplexität der politischen Wirklichkeit abzulenken. Man möchte nicht über „Interessen“ reden, sondern über „Werte“ und „gute Absichten“, nicht über Strategie und Taktik, sondern über Freundschaft, Vertrauen und…

Zitiert: Medienorganisationen haben im gegenwärtigen Umfeld drei Möglichkeiten

Sie können entweder versuchen, Politik ganz zu vermeiden, was immer schwieriger wird, wenn man relevant bleiben will. Oder man schlägt sich auf eine Seite. Das tun die meisten, weil es sicherlich der einfachste Weg ist und man auf diese Weise am leichtesten…