Zitiert: Journalisten verlieren Fähigkeit, Politiker zu verstehen

Was es für die Demokratie bedeutet, wenn Schlagzeilen an Journalisten vorbei gemacht werden, haben in den USA die Korrespondenten des Weißen Hauses schon unter Präsident Barack Obama erfahren. Denn Obama war es, der damit begonnen hat, Pressekonferenzen zu reduzieren und vermehrt über…

Klick-Tipp: Die Kanzler und die Medien

Vom Geschichtenerzähler bis zum Provokateur: Mit Journalistinnen und Journalisten ging jeder der deutschen Bundeskanzler anders um. Unser Silvester-Feature erzählt die Geschichte von über 70 Jahren Hassliebe zwischen Kanzleramt und Medien.

Michael Watzke, Medias res spezial, Deutschlandfunk, 31.12.2019 (zum Nachhören)

Zitiert: Etablierte Parteien haben kein Verständnis für den digitalen Raum

Aus Sicht des Politikberaters Martin Fuchs verstehen die etablierten Parteien den digitalen Raum nicht und sind dort auch nicht sichtbar. Politiker müssten ihre Politik aber auch dort auch erklären, forderte Fuchs im Deutschlandfunk. Für viele Nutzerinnen und Nutzer sei inzwischen unverständlich, was…

Zitiert: An Verschwörern herrscht nirgendwo Mangel

Mario Vargas Llosa hat einen Roman über die USA geschrieben. Er zeigt als Fiktion: Die Macht der Propaganda funktioniert dort am besten, wo sie die Propaganda der Macht ist. ….

Das Buch wimmelt von Verschwörungen. Jedes Ereignis ist das Produkt nicht einer, sondern vieler, oft sich gegeneinander richtender Verschwörungen. „Verschwörungstheorie“ wird inzwischen als Schimpfwort verwendet. Das ist Unsinn.

An Verschwörern herrschte und herrscht nirgendwo Mangel. Im Gegenteil. Es sind so viele, dass wer von einer Verschwörung redet, nur zeigt, dass er die Sache nicht verstanden hat.

Arno Widmann, Berliner Zeitung, 21.04.2020 (online)