Zitiert: Print verliert, E-Paper-Verkäufe nehmen weiter zu

Die verkauften Print-Auflagen von Tageszeitungen sind im zweiten Quartal 2026 auf 9,68 Millionen Exemplare gesunken. Das ist ein Minus von 7,1 Prozent im Vorjahresvergleich, wie die Auflagenkontrolle IVW am Dienstag in Berlin mitteilte. Im zweiten Quartal 2025 waren es noch 10,43 Millionen Exemplare. Darin enthalten sind auch die E-Paper-Verkäufe, die um 8,1 Prozent auf 2,88 Millionen Exemplare zunahmen (2/25: 2,67 Millionen).

epd medien, 21.07.2026 (online)

Zitiert: Print konsequent nachgelagert zu produzieren

Wenn die Verlage noch gedruckte Zeitungen anbieten, sollten sie das so lange wie möglich tun. Allerdings ist es höchste Zeit, Online-Journalismus ernsthaft zu betreiben. Dabei finde ich zwei Dinge wichtig. Erstens auf journalistische Qualität zu achten. Was können lokale Medien besonders machen,…

Zitiert: Printausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ ist profitabel

Solange wir Nachfrage haben, drucken wir weiter. Einer unserer Vorteile ist, dass wir hier in München eine eigene Druckerei haben und nicht von anderen abhängig sind. Ich muss aber auch sagen: Wir verlieren etwas mehr Printkunden als früher. Vor Jahren waren es jährlich rund 5 Prozent, jetzt sind es eher 8 bis 9 Prozent. […]

Leider versterben manche. Andere kündigen, weil sie nicht genügend Zeit haben, um alles zu lesen. Es gibt Leute, die zur Digitalausgabe wechseln. Ein Teil unseres digitalen Wachstums, wenn auch ein geringer, kommt aus dem Rückgang der gedruckten Zeitung.

Christian Wegner, kress.de, 19.07.2024 (online)

Zitiert: Erfolgskriterien für Printjournalismus

Benton und Rajan nennen jeweils einige Punkte, die den Erfolg des Guardian ausmachen. Zusammengefasst sieht das etwa so aus: Eine starke Leser-Blatt-Bindung an Stelle von riesiger, anonymer Reichweite: Dazu gehört eine starke Identität, statt “milder Stimmlosigkeit“, wie Benton sie US-Zeitungen attestiert. Für’s…