Zitiert: Filmische Qualität braucht keine Algorithmen

Vielleicht würde sich demnach langsam wieder herumsprechen, dass die Fixierung auf Algorithmen und Tortendiagramme, also auf diese angebliche Auslesbarkeit des Schwarmverhaltens von Zuschauern, noch lange keine Geschichten erzählt, die mitzuerleben sich für den Zuschauer lohnen könnte. Wenn es also gar keinen Schwarm…

Zitiert: Deutsche Unterhaltung traut sich nichts

Aber so ist es eben mit deutscher Stream- und Fernsehunterhaltung: Einer wagt was und hat Erfolg und dann wird der Lappen ausgewrungen bis auch der letzte Tropfen raus ist. […]

Nein, der deutschen Unterhaltung im Fernsehen fehlt vor allen Dingen der Respekt vor seinen Gebührenzahlern, denn die werden ganz offenbar für stumpf und unterkomplex gehalten. Nicht anders ist es zu erklären, dass einem mit Ausnahmen immer derselbe Eintopf serviert wird.

Marcus Weingärtner, berliner-zeitung.de, 19.1.2023 (online)

Zitiert: Was das deutsche Fernsehen von der „Sesamstraße“ lernen kann

Keine andere Fernsehsendung hat so gut demonstriert, wie sehr es darauf ankommt, im Hier und Jetzt verankert zu sein, um zu funktionieren. Weil sich ja nur so den regelmäßig neu hinzu kommenden (und später wieder verschwindenden) jungen Zuschauer:innen die Welt altersgemäß erklären…

Zitiert: Entscheidend ist das Programm

Mehr Transparenz, mehr Mitbestimmung, besser qualifizierte Gremien, bessere Kostenkontrolle, am öffentlichen Dienst orientierte Spitzengehälter, mehr Kooperation in Verwaltung und Produktion, Zusammenführung der Mediatheken. Selbstverständlichkeiten, auf die sich Sender und Politik schnell einigen werden. Entscheidend ist das Programm. Nur wenn es sich inhaltlich…