Zitiert: Wie bei den Fernsehfilmen gespart wird

Der „Tatort“ ist vermutlich das letzte Lagerfeuer der deutschen TV-Welt, um das sich immer noch zuverlässig viele Millionen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Gesellschaftsschichten versammeln. Im Fall des Münster-„Tatort“ handelt es sich noch dazu um eine Krimikomödie, da bräuchte man eigentlich erst…

Zitiert: Agenturen wollen über „Wert“ von Medien bestimmen

Medienhäuser und -verbände beurteilen die „Ratings“ der Agenturen sehr kritisch. Die Einteilung journalistischer Inhalte und redaktioneller Arbeit in „hochwertig“ und „minderwertig“ sei „in hohem Maße zynisch und unangemessen“, schreibt der Medienverband der freien Presse (MVFP). Ohnehin fließe mehr als die Hälfte der globalen Werbeinvestitionen an Google, Amazon, Meta, Tiktok und Alibaba, die freilich keinerlei inhaltliche Verantwortung für die von ihnen publizierten Inhalte übernehmen.

Ole Kaiser, faz.net, 24.10.2024 (online)

Zitiert: Woher kommt diese Diskrepanz zwischen gemessener und wahrgenommener Qualität?

Wenn Medienmarken tendenziell an Publikum verlieren, dann bleibt ein loyaler Kern zurück, und dieser zeigt sich zufriedener mit „seiner“ Marke. Das sieht man auch darin, dass Titel mit einem homogeneren Publikum, wie etwa Weltwoche, Republik oder WOZ, in der Befragung sehr gut abschneiden. Anders etwa die Massenblätter Sonntagsblick oder NZZ am Sonntag mit einem breiteren Publikum. Sie haben deutliche Einbussen erlitten in der Qualitätswahrnehmung.

Nick Lüthi, persoenlich.com, 13.09.2024 (online)

Zitiert: Wissenschaftliche Grundlagen zu Funktion, Auftrag und Qualität der fiktionalen Unterhaltung verbessern

Dass der Bestand an wissenschaftlich gesichertem Wissen und wissenschaftlicher Beratungskompetenz zu den hier umrissenen Fragen gerade im Blick auf die fiktionale Unterhaltung ausgesprochen unterentwickelt ist, ist der Tatsache zu verdanken, dass die Unterhaltungsforschung in den kommunikations‑ und medienwissenschaftlichen Diskursen nach wie vor…