Zitiert: Programmtreu für die Quote – auch am 4. November 1989

Der neue Intendant des staatlichen DDR-Fernsehen hatte entschieden, die Demonstration zum 4. November 1989 übertragen zu lassen. Er bot zudem dem ARD-Vorsitzenden die Übertragungsrechte an der Veranstaltung an. “Der ARD-Vorsitzende berief umgehend eine Telefonkonferenz der Intendanten der öffentlich-rechtlichen westdeutschen Sender ein, um…

Zitiert: ARD und ZDF – Die Gefahr von Altersdiskriminierung besteht

Pro Quote Film begrüßt grundsätzlich, dass die Sender ihre „überfällige Verantwortung zur Gleichstellung” sehen und Gegenmaßnahmen einleiten. Auch dass ARD und ZDF den weiblichen Nachwuchs fördern, ist begrüßenswert. Leider entpuppt sich der Gleichstellungsplan bei genauerem Hinsehen als zwiespältig. Statt Regisseurinnen jeden Alters…

Zitiert: Wieder weniger Drehbuchautorinnen in Primetime Formaten „Tatort“ und „Polizeiruf“

Weil in den letzten drei Jahren immer weniger Drehbuchautorinnen die Bücher der bestbezahlten Primetime-Formate „Tatort“ und „Polizeiruf“ geschrieben haben sollen, wendet sich eine unabhängige Initiative mit Namen „Tatort: Drehbuch“ mit einem Brandbrief an die Intendanten und Intendantinnen, die Gleichstellungsbeauftragten und die Vorsitzende…

Zitiert: Leistungen für Zielgruppen und Gemeinwohl statt Quote messen

Öffentlich finanzierte Medienunternehmen verdanken ihre Existenzberechtigung nicht den Quoten. … Zu messen wäre – und das ist viel schwieriger -, welche Leistungen sie für welche Zielgruppen im Interesse des Gemeinwohls erstellen, die kommerzielle Medien nicht erbringen können. Krimi-Exzesse im Hauptabendprogramm und Nachrichtensendungen bei ARD und ZDF, die zur Hälfte von der Sportredaktion bestückt werden, gehören ganz gewiss nicht dazu.

Stephan Russ-Mohl, ejo-online.eu, 08.04.2019 (online)