Zitiert: Es ist nicht der Anspruch, dem Markt gerecht zu werden

Entscheidend ist, dass der Film berührt und dem Thema gerecht wird, ohne dabei ständig auf die Quote zu schielen. … Wenn öffentlich-rechtliche Sender Programm für die Nische machen, heißt es, so viel Gebühr für so wenig Quote, wenn sie Programm für die Masse machen, heißt es, so viel Gebühr für so wenig Güte. Natürlich will ich viele erreichen, aber das darf nie der erste Impuls sein. Zumal sich Erfolg selten im Voraus berechnen lässt. Schön wär’s.

Hubertus Meyer-Burckhard, tagesspiegel.de, 26.04.2021 (online)

Zitiert: Woran die ARD nicht glaubt. Das medienethische Konto ist leer.

Dieser Abend war ein Paradebeispiel für die Zerstörungslust der ARD: Der laufende Rostocker „Polizeiruf“, sicher einer der besten des Jahres, wird kurz vor Schluss (die Screenshots dokumentieren es) durch eine Dramatik fingierende Eilmeldung zerstört, just auf dem Höhepunkt der Spannung; der Zuschauer…

Zitiert: Der Geist des Durchschnitts

Wenn das öffentlich-rechtliche Programm für alle da sein soll, dann darf es sich nicht ausschließlich an Durchschnittswerten orientieren. Denn auf diese Weise entsteht ein durchschnittliches Programm, das für den Durchschnitt gedacht ist.

Für Menschen speziellen Interessen ist dann nichts mehr dabei. Und so muss man das Publikum eines anspruchsvollen Kulturprogramms wohl nennen.

Ralf Heimann, MDR Altpapier, 19.03.2021 (online)

Zitiert: Auslagerung der Produktionen macht Redakteure erpressbar

Die meisten Sendungen dieser Art sind inzwischen ausgelagert. Ich finde das zweischneidig. Als Redakteur*in nimmt man den Film nur noch ab, aber man ist nicht mehr richtig involviert in die Sache. Die Produktionsfirmen haben eigene Redaktionen. Für sie ist es überlebenswichtig weiter…