Zitiert: Mediennutzungsveränderungen, die durch KI

Ich mache mir Sorgen um die Mediennutzungsveränderungen, die durch KI entstehen. Da geht es am Ende vielleicht gar nicht mehr um eine Produktsicht, sondern um Datenstrukturiertheit und Auffindbarkeit in Agentensystemen. Relevant ist nur, was auch gefunden wird. Ich sehe auch an meinen eigenen Kindern, wie radikal sich Mediennutzung gewandelt hat. Sie erschließen sich die Welt, indem sie Antwortagenten befragen. Wenn Menschen sich also über Fragen und Antworten Inhalte erarbeiten und wir nicht in der Lage sind, unsere Inhalte entsprechend aufzubereiten, dann werden wir nicht mehr genutzt werden.

Florian Hager, epd medien, 16.04.2025 (online)

Zitiert: Rundfunk wird im Katastrophenfall gebraucht

In einem wichtigen strategischen Punkt formulierten die Emissäre in den Arbeitsgruppen jedoch abweichende Ziele: „Das UHF-Band steht primär Medien und Kultur zur Verfügung“, steht im Bericht der Arbeitsgruppe 14. Dagegen formulierte die Arbeitsgruppe Innenpolitik: „Der Digitalfunk BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben)…

Zitiert: Drastischer Hörerrückgang bei Radio 3

100 Prozent Zuversicht trotz 30 Prozent Verlust? Die neu strukturierte Kulturwelle des RBB-Radios verliert deutlich an Reichweite, die Verantwortlichen geben sich dennoch optimistisch. Doch um den Rückgang zu stoppen, müssen sich Dinge ändern. Das sind ernüchternde Zahle: Radio 3, die Kulturwelle des…

Zitiert: Radio verträgt keine Täuschung

Wir dürfen uns nicht verstellen. Radio verträgt keine Täuschung. Eine Ansprache, die als anbiedernd empfunden wird, hat verloren. Und ich glaube nicht, dass wir uns besonders aufhübschen müssen für ein junges Publikum und Attitüden übernehmen, von denen wir glauben, dass die jungen Leute jetzt so sprechen. Wir müssen nur sehr klar in der Sprache sein, Kulturjournalismus darf nicht jargonhaft sein. Im Übrigen kann ich mir vorstellen, dass wir mal Moderatorinnen und Moderatoren mit Akzent bekommen. Bei uns fällt ja schon jemand auf, der einen bayerischen Einschlag hat. Da kann unsere eigene Welt noch größer werden.

Ralf Müller-Schmid, sueddeutsche.de, 12.03.2025 (online)