Zitiert: Die beschränkte Zukunft von Audio im Netz

Und auch fernab des Fernsehens sieht Buhrow große Veränderungen: So würden etliche Audioangebote ins Netz wandern und die UKW-Welt verlassen. Durch die „neue grenzenlose Technik“ müssten nicht „Dutzende regionale Hörfunkwellen unterhalten werden“. Weitgehende Kooperationen unter den Landessendern und mit dem Deutschlandradio seien möglich. Die UKW-Verbreitung sei bis Mitte des Jahrzehnts gesetzt, „aber in sieben bis zehn Jahren müsse man überlegen, ob man noch lineare Hörfunkwellen in der heutigen Form brauche“. Bis 2030 müssten sich Politik und Sender Ersatzlösungen überlegen.

Tom Buhrow, dwdl.de, 22.03.2021 (online)

Zitiert: Wovon man beim WDR überzeugt ist

Es gibt viele Kulturangebote, die im Linearen immer weniger angenommen, im Digitalen aber unglaublich stark nachgefragt werden. Die Menschen wollen Kultur- und Bildungsinhalte dann angeboten bekommen, wenn sie sie wirklich nutzen möchten. Das ist im Digitalen viel einfacher. Ich bin überzeugt, die hauptsächliche Nutzung von audio-visuellen Kulturangeboten wird künftig vor allem im Netz stattfinden. Da steht uns die eigentliche Blütezeit auch unserer eigenen Kulturinhalte noch bevor.

Valerie Weber, sueddeutsche.de, 17.03.2021 (online)

Zitiert: DAB+ als robustes Rückgrat der Programmverbreitung

Die Nutzung des digital-terrestrischen Radios hat 2020 bei der Tagesreichweite relativ um rund 50 Prozent zugelegt. Das macht DAB+ zum Radioverbreitungsweg mit dem derzeit stärksten Wachstum. In einem Gespräch mit medienpolitik.net bekräftigt Stefan Raue, Intendant des Deutschlandradios, dass die Politik weiterhin eine…

Zitiert: Kulturradios sollen aufsuchende Chauffeur-Dienste werden

Die Kulturradios bei WDR und rbb sollen zu einer Art aufsuchendem Chauffeur-Dienst werden. Nur dass dort, wo sie ihre Hörer abholen wollen, niemand wartet. … Ziel der neuen programmatischen Ausrichtung von WDR 3 und rbbKultur ist es, sogenannte »klassikaffine Wechselhörer« abzuholen. Diese…