101 Persönlichkeiten pro ARD, ZDF und Deutschlandradio

Mehr als einhundert prominente Vertreter*innen aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Medien haben sich am Freitag mit dem öffentlichen Appell #UnsereMedien an Sender und politisch Verantwortliche gewandt und sich für eine Stärkung und Weiterentwicklung der öffentlich-rechtlichen Medien ausgesprochen. Vor dem Hintergrund sich intensivierender…

Zitiert: Wie der MDR sein Kulturmagazin reformiert

Wir haben uns diese Sendungen ganz genau angesehen und haben uns im Fall des Kulturmagazins „artour“ dazu entschieden, es unbedingt fortzuführen, weil es ein wundervolles Fenster in die vielfältige Kulturlandschaft Mitteldeutschlands ist. Wir werden die Sendung aber auch verändern. So denken wir aktiv darüber nach, wie man über eine Monothematik, die sich dem „artour“-Gedanken unterordnet, mediathekstaugliche Einzelstücke unter dem vorhandenen Label machen kann. Das gehen wir 2022 an und das ist übrigens auch ein Weg, den „ttt“ im Ersten geht. Das Magazin bleibt, aber gleichzeitig gibt es eine Erweiterung.

Jana Brandt, dwdl.de, 22.10.2021 (online)

Zitiert: Gemeinwohl oder Markt – Der öffentlich-rechtliche Rundfunk am Scheideweg

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Vier junge Menschen sitzen auf einer Wiese und teilen sich lachend eine Pizza. Über dem Bild ist der Satz eingeblendet: „Gemeinsam wollen wir das Leben jedes Einzelnen jeden Tag ein bisschen wertvoller machen.“ Was würde Ihnen…

Zitiert: Verliert das ARD-Radio seine Community?

Valerie Weber, Programmdirektorin NRW, Wissen und Kultur beim WDR, beklagte übrigens gerade in einem „Clubhouse“-Interview mit dem Webmagazin „wasmitmedien.de“, dass das Radio „seine Community-Fähigkeit“ verloren habe. Welch ein Irrtum! Noch bei jeder Reform, die das lineare Programm „snackable“ machen wollte, meldet sich…

Zitiert: „Würde man die Öffentlich-Rechtlichen heute noch einmal in idealer Form neu konstruieren …

…  wären sie beweglicher und weniger komplex strukturiert. Politische Parteien wären weitgehend oder ganz aus den kontrollierenden Rundfunkgremien raus. Schon damit der schädliche Eindruck gar nicht erst entstehen kann, die Politik würde den Medien reinreden. Die Gremien wären ohnehin anders besetzt, weniger nach Partei- und Religionszugehörigkeit, Vereins- und Verbandsregister. Sie würden eine komplexe Gesellschaft repräsentieren. Genau wie das Programm. Aber im Ernst: Dürfte das dann wirklich schmaler ausfallen, wie es so viele fordern, die sich über die Erhebung einer „Zwangsgebühr“ aufregen? Weiterlesen Zitiert: „Würde man die Öffentlich-Rechtlichen heute noch einmal in idealer Form neu konstruieren …