Zitiert: „Quote ist eine unsinnige Währung“

Gert Scobel zur Frage der Qualität des Fernsehens:   „Für mich gilt die Maxime: Fernsehen ist Erkenntnisgewinn mit Unterhaltung. Bildung gehört zentral zum öffentlich-rechtlichen Auftrag. Und das bedeutet nicht einfach nur beliebige Bildungsinhalte zu zeigen, sondern vor allem die Urteilskraft zu stärken.…

Zitat: ARD will allen etwas bieten

So kurz, prägnant und eindeutig hatte man es bisher von der ARD noch nicht gehört. Lutz Marmor sagte es zur Tagung der Historischen Kommission der ARD: „Wir werden von allen bezahlt und schon von daher müssen wir für alle etwas bieten.“ Und er fügte hinzu: „ Allerdings werden unsere Angebote nie allen gefallen können, aber zumindest sollte in der Vielfalt des Angebots für jeden etwas dabei sein.“

 

Eine logische Konsequenz müsste nun sein, nicht mehr nur die Marktanteile anzugeben, sondern die tägliche und wöchentliche Reichweite der Programme in der gesamten Bevölkerung darzustellen.

Die neue Webradio-Quote

„Mit der ma 2014 IP Audio I hat die agma erstmals eine Webradio-Quote veröffentlicht, die nicht nur dringend notwendig war, sondern auch ein erster wichtiger Schritt Richtung glaubwürdiger Währung ist – vorausgesetzt, eines Tages werden ma Radio und ma IP Audio vereint.“ So Sebastian Pertsch, der sich mit dieser „Währung“ beschäftigt und die Webradio-Charts analysiert. „Auffällig ist, dass die etablierten UKW-Sender die Charts dominieren. Lediglich RauteMusik (Platz 3), The Wave (Platz 32) und detektor.fm (Platz 35) und damit nur 9 Prozent sind reine Webradios, die also ausschließlich über das Internet empfangen werden können.“

ARD: Schöngeredete Reichweite einer Themenwoche

Kai Gniffke ist voll des Lobes: „Die ARD-Themenwoche hat sich seit 2006 als eines der großen Medienereignisse des Jahres in der Bundesrepublik etabliert. Etwa 40 Millionen Bundesbürger geraten durch die zwei- bis dreitausend Beiträge, Sendungen und Aktionen innerhalb einer Woche in Verbindung mit Themen wie Krebs, demografischer Wandel, Ehrenamt oder Mobilität.“ So schreibt er in seinem Tagesschau-Blog. 40 Millionen Menschen in einer Woche. Ist das viel? Nun, es ist die Hälfte der Bevölkerung. Jeden Abend sitzen gegen 21 Uhr über 30 Millionen Menschen vor dem Fernseher. Über 65 Millionen

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