In Deutschland wurde lange darüber gestritten, ob PCs auch Rundfunkempfangsgeräte sind. Der Gesetzgeber hatte diese erst dazu erklärt, dann jedoch über Jahre hinweg die Beitragserhebung erst ausgesetzt und später dann (zum 1.1.2007) auf ein Drittel reduziert. In Österreich hat der Verwaltungsgerichtshof mit Urteil vom 30.06.2015 Rundfunkempfang über das Internet als nicht-beitragspflichtige Empfangsart klassifiziert. Computer mit Internetanschluss seien nach dem Wortlaut des Gesetzes keine Rundfunkempfangsgeräte. Weiterlesen Österreich: Keine Rundfunkgebühr für Internetstreaming – Gebühr an Inhalt koppeln
Schlagwort Rundfunkbeitrag
Überraschung bei Mehreinnahmen aus Rundfunkbeitrag?
Die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender wachsen weiter. 2014 stiegen sie im Vergleich zum Vorjahr um 643 Millionen Euro auf 8,324 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 8,37 Prozent. 2013 waren es 7,68 Mrd. Euro. Fünf Millionen Wohnungen wurden 2014 neu für den Rundfunkbeitrag angemeldet, zwei Millionen abgemeldet.
So steht es im Geschäftsbericht des ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice für das Jahr 2014. Nach bisheriger Planung ergeben sich von 2013 bis 2016 durch die Umstellung bei der Beitragserhebung Mehreinnahmen von 1,5 Milliarden Euro Weiterlesen Überraschung bei Mehreinnahmen aus Rundfunkbeitrag?
KEF sieht bei ARD und ZDF im Sportbereich „Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren … in Teilbereichen überschritten“
„Der Anzahlungsbestand Sport hat bei ARD und ZDF eine bedenkliche Höhe angenommen. Die Kommission sieht bei dem erreichten Kostenvolumen die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren erreicht und in Teilbereichen überschritten. …
Die Kommission ist der Auffassung, dass die Vorräte nicht über das derzeitige Niveau hinaus steigen sollten. Insbesondere beim Anzahlungsbestand Sport sieht sie bei dem erreichten Kostenvolumen die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren erreicht und in Teilbereichen überschritten. Dieser Befund wird auch durch die Ergebnisse des Leistungsberichts bestätigt (vgl. Tzn. 37 f.).“
(19. KEF-Bericht, S. 284)
FIFA: Viel Geld aus Deutschland trotz schlechtem Ruf
Im aktuellen ARD-DeutschlandTrend kommt die FIFA ganz schlecht weg .89% der Deutschen haben kein Vertrauen in die FIFA, 82% sehen dort systematische Bestechung, so die ARD in ihrem Deutschlandtrend. Doch warum fragt die ARD nicht auch gleich mit ab, ob man weiterhin dreistellige Millionenbeträge an die FIFA für die Übertragungsrechte an den WM überweisen soll? Könnte es sein, dass es derzeit eine Mehrheit dagegen gibt?
ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz verweist darauf, dass mit Blatters Rücktrittsankündigung keine neue Situation entstanden sei. „Die bereits geschlossenen Verträge über die TV-Rechte der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 sind von der neuen Situation nicht betroffen“, erklärte er gegenüber digitalfernsehen.de
Die BBC gerät wegen WM-Ausstrahlungsrechten unter Druck, berichtet faznet. „Der Labour-Abgeordnete Bryant forderte, der Premierminister müsse ein Gipfeltreffen mit den Rundfunksendern, Sponsoren und Fußballverbänden anberaumen, um mehr Druck auf die Fifa auszuüben.“ Weiterlesen FIFA: Viel Geld aus Deutschland trotz schlechtem Ruf
Spon: Wie wir alle das System FIFA finanzieren
Mit 43 Prozent machen die Erträge aus den Fernsehrechten fast die Hälfte der Gesamteinnahmen des Weltverbandes aus. Der Großteil der Fernsehgelder, knapp 50 Prozent, kommt dabei aus Europa. Für die WM 1998 zahlten ARD und ZDF gerade mal gut 20 Millionen Mark, mittlerweile müssen sie etwa das 20-fache davon auf den Tisch legen.
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