Zitiert: Solide, oft identische Nachrichten bei ARD und ZDF

ZDF und ARD liefern solide aktuelle Nachrichten-Überblicke. Und zwar mit solide derart identischem Ansatz, dass sie wiederholt über ziemlich dieselben Themen berichten, oft sogar in derselben Reihenfolge. Das spricht weder gegen das heute-journal, noch gegen die Tagesthemen – aber auch nicht unbedingt dafür, dass ein öffentlich-rechtliches Rundfunksystem täglich zwei derart vergleichbare Nachrichtenmagazine liefern muss.

Mehr Absprachen der beiden Reaktionen, worüber sie wann berichten, wären zumindest bei planbaren, nicht echtzeit-aktuellen Themen sinnvoll.

Christian Bartels, Telepolis, 17.10.2026 (online)

Zitiert: Anzahl der Reportagen aus Ostdeutschland in „Tagesthemen“

Die ARD-„Tagesthemen“ sendeten im vergangenen Jahr 147 „Mittendrin“-Reportagen. Die Zahl der Beiträge aus Ostdeutschland stieg auf einen neuen Höchststand. Die Anzahl der „Mittendrin“-Reportagen aus den ostdeutschen Bundesländern ist im Jahr 2025 in den ARD-„Tagesthemen“ weiter angestiegen. Mit insgesamt 62 Beiträgen aus Ostdeutschland…

Zitiert: Zahl der Kommentare in den „Tagesthemen“ in fünf Jahren mehr als halbiert

In den „Tagesthemen“ der ARD gibt es weniger Kommentare. 2025 waren es nur 112 Meinungsbeiträge. Das ist ein Rückgang um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 2024 waren es 156 Kommentare. Das geht aus Daten der ARD-Programmdirektion hervor, die der Evangelische Pressedienst (epd) ausgewertet hat. 2021 gab es 265 Kommentare in den „Tagesthemen“, das war die höchste Anzahl an Meinungsbeiträgen in dem Nachrichtenmagazin. Gegenüber diesem Rekordwert sank die Anzahl der Kommentare 2025 um 58 Prozent. In den „Tagesthemen“ heißen die Kommentare seit 2020 „Meinung“.

Volker Nünning, epd medien, 08.01.2026 (online)

 

Zitiert: Nachrichtenmagazine von ARD und ZDF im Drei-Tages-Vergleich

Liefern sich die öffentlich-rechtlichen Sender publizistische Konkurrenz? Eine Stichprobe mit heute-journal, Tagesthemen und Julia Klöckner auf allen Kanälen. Und das Beste am Ende. […] Das Gegenargument lautet stets, ähnlich reflexhaft: publizistischer Wettbewerb. […] Wenn Fernsehkrimis wirklich Publizistik wären, dann stünde Deutschland ganz vorn an…

Zitiert: Spontaneität die den „Tagesthemen“

Auch bei einer formatierten Sendung wie den „Tagesthemen“ ist Spontanität möglich – etwa als Reaktion auf einen Korrespondenten oder den Wetterbericht, vor allem aber bei Interviews, in denen etwas Überraschendes gesagt wird. Da kommt es natürlich darauf an, gut zuzuhören, um den entscheidenden Satz nicht zu verpassen. Ich selbst halte mich außerdem nicht sklavisch an die vorgeschriebenen Moderationen auf dem Prompter, sondern moduliere die Sätze manchmal sehr kurzfristig noch um. Im Idealfall sollte es ohnehin so geschrieben und formuliert sein, dass auch eine Moderation vom Prompter wie die eigene „Sprechsprache“ klingt.

Ingo Zamperoni, dwdl.de, 27.03.2025 (online)