Zitiert: Es ist ein Fehler, rechtsextreme Politiker in Talkshows einzuladen

Verfassungsfeindliche Positionen werden damit normalisiert. Als ob es bloße Meinungen wären, über die man diskutieren kann. Die Vorstellung, diese Leute inhaltlich zu entzaubern, ist trügerisch. Das funktioniert nicht. Weder in den Medien noch in der Politik.

Das hat 1933 nicht funktioniert und wird auch heute nicht funktionieren. Wer in der CDU versucht, eine Zusammenarbeit mit der AfD in die Wege zu leiten, sägt am eigenen Ast. Es wäre das Ende der CDU.

Jens-Christian Wagner, t-online.de, 22.04.2025 (online)

Zitiert: Was ist „ein ausgeglichenes Publikum“?

Die Fragestellung ist ja schon absurd: Was genau ist denn ein ausgeglichenes Publikum? Woran soll man sich orientieren, wie will man das gewährleisten? Wir machen mit den Fernsehmachern ja auch Ticketing für andere Sendungen und wissen, wie schwer das ist. Damals als wir noch Publikum hatten, haben Politiker manchmal versucht, eigene Mitarbeiter ins Studio zu bekommen oder die eigenen Jugendorganisationen in Hamburg angeschrieben, ob die nicht zwei, drei Leute platzieren können. Damit an den Stellen, die den Politikern wichtig sind, Applaus sicher ist. Wir fühlen uns sehr wohl ohne Publikum, Geklatsche und Gelächter.

Markus Heidemanns, dwdl.de, 20.03.2025 (online)

Zitiert: „Maischberger“ – Eine Sendung mit brutalen Brüchen

Bei „Maischberger“ erzählt Caroline Darian, die Tochter Gisèle Pelicots, vom Ende der Scham. Doch erst überbieten sich die Militärexperten und Meinungsmacher. […] Wer hier an einem langen Mittwochabend nicht aufgibt, den erwartet nach fast einer Stunde des gegenseitigen Überbietens in politischer Prognostik…

Zitiert: Comedyhighlight am Wahlabend

Comedyhighlight am Wahlabend: In der „Berliner Runde“ gut zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale fordert Alice Weidel – Neuwahlen. Sie arbeitet sich an Merz ab, der „unbedingt Bundeskanzler werden“ wolle – ein Gedanke, der einer Kanzlerkandidatin naturgemäß völlig fernliegt –, und ignoriert…