Zitiert: Literatursendungen sind „auf den Hund gekommen“

Im Fernsehen sind Literaturgespräche seit den legendären Zeiten Marcel Reich-Ranickis im „Literarischen Quartett“ zwar nicht weniger geworden, aber auf den Hund gekommen: laut Sendern immer weniger Quote, laut Buchhandel immer weniger Wirkung, laut Zuschauern immer spätere Sendezeiten. Was davon jeweils Ursache war,…

Zitiert: Tagesthemen reduzieren die Anzahl der Kommentare

Weniger ist mehr – so lautet inzwischen die Devise bei den Tagesthemen. Präziser muss es heißen: Weniger „Meinung“ ist mehr.

Im vergangenen Jahr hat das Nachrichtenmagazin der ARD 205 Meinungsbeiträge ausgestrahlt und damit nicht nur rund ein Fünftel weniger als 2022, sondern so wenig wie seit 2014 nicht mehr. Und das ist kein Zufall. 2023 markiert in der Historie der Tagesthemen eine Trendwende. […] 2021 erreichte das Format mit 265 Meinungen den Höchststand. (Paid)

Volker Nünning, medieninsider, 28.02.2024 (online, Paid)

Zitiert: Wie Wissensformate für Kinder aus der Nische rauskommen

Dokus sind nicht nur etwas für Erwachsene. Auch Kinder finden an Wissensformaten im Fernsehen gefallen. Aber warum sind solche Programme fast nur bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zu finden? Dokus für Kinder finden in der Regel fast nur bei den öffentlich-rechtlichen Sendern statt.…

Zitiert: Braucht es Garten-Tipps zum Frühling aus jeder ARD-Anstalt?

Als BR-Intendantin würde ich antworten, dass schon Oberbayern und Franken nicht miteinander zu vergleichen sind und dass das globale Thema Klimawandel verschiedene Regionen mit ihrer Flora und Fauna tatsächlich jeweils anders beschäftigt. Energieversorgung, Wetter, Landwirtschaft – das unterscheidet sich schon in einem Bundesland enorm. Da wäre die ARD nicht gut beraten, die Regionalität zu opfern, weil uns genau das ausmacht im Vergleich zu bundesweiten oder kommerziellen Programmen.

Katja Wildermuth, dwdl.de, 21.02.2023 (online)