Es „zeigen die beiden Grundlagenstudien zur Mediennutzung in Deutschland, die ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation und die ARD/ZDF-Onlinestudie, auf, dass lineares Fernsehen und Radio zwar unverändert die mit Abstand nutzungsstärksten Medien sind. Parallel dazu haben sich aber auch in Teilen des Publikums die Mediennutzungsmuster ausdifferenziert und neue Erwartungen an den orts-, zeit- und geräteunabhängigen Zugriff auf präferierte Inhalte und an Partizipationsmöglichkeiten über soziale Medien herausgebildet. … Weiterlesen Dokumentiert: Einzelne, quantitativ sehr kleine Zielgruppen kapseln sich vom TV ab
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Zitat: Unbekannte Drehbuchautoren- Die Tragik des versteckten Autorendaseins
“Die meisten Drehbücher werden geschrieben, ohne dass sie je realisiert werden. Etwa 800 Autoren leben in Deutschland vom Schreiben für Film und Fernsehen. Anfänger sollten mit fünf bis zehn Jahren rechnen, bevor sie sich vielleicht etablieren können. Sie müssen an mehreren Projekten…
Zitat: Das “Geheminis” für Qualitätsserien im TV
“In einigen amerikanischen Fernsehsendern laufen seit etwa 15 Jahren Serien, die zu gesellschaftlichen Panoramen wachsen. Das Besondere ist die durchgängige Erzählung komplexer Welten. Nichts ist voraussehbar. So etwas hätten wir auch gern. Ein deutscher Journalist hat einen der großartigen Serienautoren nach dem Geheimnis gefragt: „Das ist ganz einfach“, sagt David Simon. „Dann müssen Sie alle Macht dem Autor geben.“
Regine Sylvester, Berliner Zeitung, 13. Februar 2016
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Zitat: NDR-Fernsehspielchef steht auf Quote
Christian Granderath: “Wenn du eine ambitionierte Primetime-Serie produzierst und sie hat einen Marktanteil von unter zehn Prozent, ist das kein Erfolg, sondern das Gegenteil … Warum sollte ich eine teure Serie machen, die drei Millionen Zuschauer hat, wenn ich auch eine günstigere machen kann, die sechs Millionen erreicht?“
Was aus seiner Sicht richtig sein mag, verhindert modernes Fernsehen, schreibt David Denk in der Süddeutschen Zeitung.
Süddeutsche Zeitung, 19.04.2016 (online)
Netflix plant bei 30 Original-Serien vier mit europäischem Hintergrund
Brian Pearson ist bei Netflix für die internationalen Eigenproduktionen zuständig.
„Von etwa 30 geplanten oder schon fertigen Netflix-Originals-Serien spielen nur vier in Europa. Bei den Anwesenden macht das Bild vom „cherry picking“ die Runde, Netflix suche sich die Rosinen aus dem Kuchen raus. Und davon können nur wenige Produzenten leben“, berichtet David Denk von einer Tagung der Südtiroler Filmförderung IDM.
David Denk, Süddeutsche Zeitung, 19.04.2016 (online)
