Zitiert: Ist der Wissenschaftsjournalismus zu komplex

Im Wissenschaftsjournalismus spielen Methoden der Studienaufbereitung, methodische Nachfragen bei den Studienautoren, statistische Grundlagen und Methoden der Datenanalyse eine große Rolle. Doch diese Themen gelten vielen Verantwortlichen im Journalismus inzwischen als zu komplex und letztlich unnötig. Und das führt zu falscher Berichterstattung. Wird dann noch nach einem politisch erwünschten Dreh für eine Geschichte gesucht, kann es schnell fatal werden.

Peter Welchering, Berliner Zeitung, 02.02.2026 (online)

Zitiert: Wie der Wissenschaftsjournalismus in die Krise geriet

In vielen Wissenschaftsredaktionen werden Recherche und Kompetenz abgebaut. Das hat mitunter ernste gesellschaftliche Konsequenzen. […] Aber seit einiger Zeit ist das ganze Projekt Wissenschaftsjournalismus in die Krise geraten. Das hat mehrere Ursachen. Eine ist sicherlich im Abbau des Wissenschaftsjournalismus bei den öffentlich-rechtlichen Medien…

Zitiert: Was man mit Fachjournalisten verliert

Wenn ein Fachmagazin verschwindet, wächst die Gefahr, dass dessen Themen an Sichtbarkeit verlieren. Dies zeigte sich in anderen Medienhäusern, welche die Rubriken für Fachredaktionen strichen. Die journalistischen Spezialkräfte sind dann gezwungen, ihre Vorschläge in den tagesaktuellen Redaktionen durchzusetzen, wo sie Gefahr laufen, den Wettbewerb mit den Politik- und Wirtschaftsjournalisten zu verlieren.

Rainer Stadler, infosperber.ch, 15.02.2025 (online)

Zitiert: Ein allzu enger Blick auf die SRF-Sparmassnahmen

Unbestritten ist, dass die hiesigen Medien diesen redaktionellen Fachbereich nicht zuletzt wegen Finanzierungsproblemen stark abgebaut haben. Wie sieht es aber bei SRF aus? Auf Anfrage sagte dessen Sprecher, Roger Muntwyler, dass der öffentliche Sender in der Redaktion Wissenschaft derzeit 29 Personen beschäftige,…