Zitiert: Fernsehen neu denken – für 14 Euro im Monat Rundfunkbeitrag

Der Vorabend wird rigoros entschlackt – keine „Sokos“ mehr, egal, wo immer diese Instant-Krimis spielen und bei denen der Mörder immer Punkt 18 Uhr 57 gesteht, weil um 19 Uhr „heute“ startet. Das Erste verzichtet künftig auf seine Quizduselei, wo Bildung mit…

Zitiert: Frau Schlesinger ist ein Bauernopfer fehlender Medienpolitik

Die Medienpolitik hat es einfach laufen lassen, es gab ja keine Massenproteste der Beitragszahler. Nun sind alle erschreckt über die jüngsten Skandale. Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs. Frau Schlesinger ist ein Bauernopfer. Sie hat sich ungeschickt benommen, eine linke…

Zitiert: Anforderungsprofil für Intendantinnen

Wenn man ein Anforderungsprofil machen würde, was ein Intendant können sollte, würde dies für mich damit beginnen, dass er mutig sein sollte. Ein solches Amt verlangt die Auseinandersetzung mit der Öffentlichkeit, mit der Politik und anderen Medien, und diese Auseinandersetzung übersteht nur, wer eine eigene Position mutig vertritt. Das ist im Moment wenig erkennbar. […]

Die Gehälter sind nur gerechtfertigt, wenn eine Person den Job ausfüllt. Wenn einer eine Pfeife ist, dann verdient er viel zu viel als Intendant. Aber wenn er es kann, ist er richtig bezahlt. (Paid)

Jobst Plog, Hamburger Abendblatt, 16.11.2022 (paid, online)

Zitiert: Keine unmittelbare Pflicht zur Eigenproduktion von kulturellen Ereignissen für ARD und ZDF

Die Herstellung kultureller Ereignisse, etwa durch die Organisation von kulturellen Events oder die Unterhaltung von Rundfunkorchestern, ist als vorgelagerte, programmbezogene Tätigkeit ähnlich der von der Begründung ausdrücklich eingeforderten Eigenproduktion in anderen Genres durchaus vom programmbezogenen Kulturauftrag gedeckt. Sie ist jedoch zumindest bei hinreichendem anderweitigem Angebot keine unmittelbare Pflicht, da auch der Kulturauftrag sich zunächst auf das Programm und seine Beiträge bezieht.

Beck RundfunkR/Eifert, 4. Aufl. 2018, RStV § 11 Rn. 60