Zitiert: Junge “Freie” wünschen sich Veränderung auf Augenhöhe

Über die Baustellen, die die Öffentlich-Rechtlichen derzeit zu bearbeiten haben und die unfreiwillig ans Licht gekommen sind, wird viel gesprochen. Doch das reicht nicht. Die Sender stehen vor einer besonderen Aufgabe: Sie müssen das Gesicht wahren und beweisen, dass sie in der Lage sind, Kritik aus den eigenen Reihen anzunehmen. Gerade von denjenigen, die unter internen Strukturen auch leiden: den jungen Freien. Sie wünschen sich Veränderung auf Augenhöhe.

Larena Klöckner, taz.de, 11.9.2022 (online)

Zitiert: Laien an der Spitze der Medien?

Kann das gutgehen? Ja, durchaus: Beim gerichtlichen Schöffensystem geht das ja auch. Und zum Parlamentarier wird man auch nicht erst nach abgeschossener einschlägiger Ausbildung

Harald Neuber, Telepolis, 8.9.2022 (online)

Zitiert: Vorschläge von ver.di für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Breite Kritik ist angesichts der bekannt gewordenen Fehltritte durchaus berechtigt. In einer Zeit jedoch, in der die Öffentlich-Rechtlichen wegen der populistischen Instrumentalisierung der Beitragserhöhung, der anstehenden Auftragsreform sowie dem Kahlschlag an den Rundfunkstrukturen in unseren Nachbarländern bereits enorm unter Druck stehen, müssen…

Zitiert: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk – eine Reparatur ist notwendig

Zum Beispiel, wenn die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU jetzt eine bessere Aufsicht, mehr Compliance, häufigere Prüfungen durch Landesrechnungshöfe fordern, plus Begrenzung der Intendantengehälter. Alle diese Maßnahmen, abgesehen von der Gehaltsbegrenzung, sind mit Verlaub, uralt. Es sind Worte, die alles oder nichts bedeuten können – und genau das weiß man dank der Skandale im Moment wirklich genau.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 7.9.2022 (online)

Zitiert: Sender müssen Medienjournalismus institutionalisieren

 “Zapp‘ hat in der Vergangenheit wahnsinnig gute Arbeit bei der Aufklärung von Vorgängen im eigenen Haus geleistet.“ Diese Institutionalisierung von Medienjournalismus sei „viel besser als eine ad hoc aufgestellte interne Recherchegruppe. Es ist daher ein großer Fehler gewesen, „Zapp‘ als einzigem Medienmagazin in der ARD das Budget zu kürzen. Das zeigt sich gerade jetzt total, denn es braucht viel mehr investigativen Medienjournalismus.“

Daniel Drepper, uebermedien, 5.9.2022 (online)