Zitiert: Die unvergänglichen Klischees über Ostdeutschland

Wahlen im Osten sorgen für mediale Aufregung. Reporter westdeutscher Medien schwärmen aus, um die Stimmung zu erkunden. Was sie finden, erinnert an alte Vorurteile. Gleich in drei ostdeutschen Bundesländern wurde vor Kurzem gewählt. Aus Sicht westdeutscher Leitmedien auch noch gänzlich falsch. Und…

Zitiert: Wie die Politik eine grundlegende Reform von ARD und ZDF verschleppt

Die Neuaufstellung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks liegt in den Händen von Politiker:innen, die das TV-Programm oft nur vom Hörensagen kennen. Fassungslos registriert Peer Schader, wie sie ein wenig an der Fassade werkeln – und das als große Sanierung feiern. […] Ausgerechnet diese Akteur:innen…

SlowTalk: Zur Zukunft sorbischer Medieninhalte beim öffentlich- rechtlichen Rundfunk

Laut rbb- und MDR-Staatsvertrag müssen die Angebote der Sender der Sprache und Kultur des sorbischen/wendischen Volkes Rechnung tragen. Aber wie ist der Ist-Zustand an sorbischen Medieninhalten in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und wie können sie in Zukunft weiterentwickelt werden? Verantwortliche und Vertreter*innen öffentlich-rechtlicher Sender sowie sorbischer Institutionen sprechen über die Zukunft und Perspektiven sorbischer Medieninhalte.

Filmfest Cottbus, Glad-House, Str. der Jugend 16, 03046 Cottbus

Samstag, 09.11.2024, 14:00 Uhr (online)

Zitiert: Schmale Gewinne, wenige Qualitätsanreize bei Fernsehfilmen

Bei einem Kinofilm hat ein Produzent eine Chance auf Gewinn, wenn ein Film erfolgreich ist und viele Leute ins Kino gehen. Die meisten Fernsehfilme sind dagegen reine Auftragsproduktionen. Da ist alles vorher kalkuliert, auch ein kleiner Gewinn für die Firma. Am ersten Drehtag hat der Produzent sein Geschäft quasi schon gemacht. Theoretisch könnte es ihm völlig egal sein, wie gut der Film wird, jedenfalls aus wirtschaftlicher Sicht. Die meisten Produzenten, die vom Fernsehen leben, bemühen sich trotzdem um hohe Qualität und opfern dafür oft genug ihre schmalen Gewinne. Aber ein wirtschaftlicher Anreiz, das zu tun, besteht nicht.

Jan-Josef Liefers, sueddeutsche.de, 30.10.2024 (online)