Zitiert: ARD und ZDF zahlen 152 Millionen für die WM und kürzen ihre Nachrichten

Für die WM-Rechte zahlen ARD und ZDF Millionen. Doch in den Spielpausen schrumpfen die Hauptnachrichten auf ein Minimum Eine Tagesschau mit über 23 Millionen Zuschauern, ein spätabendliches heute-journal mit „mehr als zehn Millionen Zuschauern“: Oft gibt es das nicht. Das gibt’s eigentlich…

Zitiert: Wie deutsche Firmen Hass und Hetze finanzieren

Die eigentliche Ironie dieser Entwicklung liegt jedoch in der Finanzierung der Plattformen. Während Wirtschaftsverbände und Konzerne regelmäßig betonen, wie wichtig ihnen gesellschaftlicher Zusammenhalt und demokratische Werte sind, spricht ihr Handeln auf dem Werbemarkt eine völlig andere Sprache. Die deutsche Wirtschaft finanziert –…

Zitiert: Vertrauen in Nachrichten bleibt in Deutschland trotz Social Media stabil

Trotz der wachsenden Bedeutung sozialer Medien bleibt das Vertrauen in Nachrichten in Deutschland dem „Reuters Institute Digital News Report 2026“ zufolge stabil. 46 Prozent der erwachsenen Internetnutzerinnen und -nutzer gaben demnach an, dem Großteil der Nachrichten meist vertrauen zu können. Gegenüber 2025…

Zitiert: Journalismus muss sich in Klausur begeben

Was wiegt schwerer: ein eigener Gedanke, dafür komplett vom Bot formuliert, oder eine KI-Analyse, dafür in eigene Worte gefasst? Der Editor-at-Large des Tagesspiegels, Stephan-Andreas Casdorff, hat sich offenbar gleich für beides entschieden und ganze Texte verfassen lassen, was Urteil und Konsequenz recht einfach macht.

Doch gerade weil es nicht nur die eine, sondern mindestens Fifty Shades of KI gibt, muss sich der Journalismus nun dringend in Klausur begeben. Ein Update steht an: Wie schaffen wir es, original und glaubwürdig zu bleiben und uns nicht schleichend selbst abzuschaffen?

Martin Niewendick, taz.de, 16.06.2026 (online)

Zitiert: Lediglich 5 % der Deutschen nutzen KI-Chatbots als Nachrichtenquelle

KI-Chatbots spielen für den Nachrichtenkonsum in Deutschland kaum eine Rolle, sagt der aktuelle „Digital News Report“ des Reuters Institute. Nur 5 % der Befragten nutzen die Technologie für aktuelle Informationen. Auch Influencer ersetzen klassische Medien demnach nicht. Die Hälfte der Nutzer sucht regelmäßig direkten Zugang zu Nachrichtenmarken über Webseiten oder Apps. Lineares TV bleibt für 60 % der Menschen über 55 Jahre die Hauptquelle. Soziale Medien dienen 18 % aller Befragten als wichtigster Zugang zu Nachrichten. Knapp die Hälfte der Menschen vertraut einem Großteil der Berichterstattung.

turi2.de, 16.06.2026 (online)