Kika: Zu große Freiheiten für Herstellungsleiter?

„Der Herstellungsleiter hatte weitreichende Spielräume. Die auch für ihn geltende Beschaffungsordnung des MDR zu Lieferungen und Leistungen sieht vor, dass bis zu Kosten von 5000 Euro brutto der Abteilungsleiter, über 5000 Euro der zuständige Hauptabteilungsleiter und über 50 000 Euro der Direktor…

Kika: Die kriminelle Energie eines Einzelnen?

Die Thüringer Allgemeine hatte die Bilder. Von der Verhaftung. Und nicht nur dies. Man weiß, welcher Firmenchef mit seiner Selbstanzeige im Oktober 2010 die Untersuchung ins Rollen brachte. Vom 23. November 2010 datiert zudem eine öffentliche Bekanntmachung das für die Firma Insolvenzverwaltung angeordnet ist.

Die interne Revision des MDR habe nach Angaben des MDR zu dem suspendierten Mitarbeiter bereits eigene Recherchen angestellt. Allerdings hatte sie diese auf Bitten der Ermittlungsbehörden zurückgestellt.

Die Thüringer Allgemeine stellt fest, dass der Ki.Ka-Manager kein alleiniges Zeichnungsrecht für Rechnungen hatte, sondern sie von einer zweiten Person bestätigen lassen musste, die jeweils wechselte. Es erscheine denkbar, dass eine dieser Personen Verdacht schöpfte und die Revision informierte. Zumindest hatte sich jemand an die Antikorruptionsbeauftragte des Senders gewandt, doch die Überprüfung der Geschäftsbeziehung zwischen dem Manager und der Firma bestätigte die Vorwürfe nicht.

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NRW powert seine Medienstiftung

Die Filmstiftung NRW soll als schlagkräftige Medienagentur und Standortförderer ausgebaut werden. Die Landesregierung stellt in den kommenden zwei Jahren der Einrichtung zusätzliche Mittel von rund 7 Mio. Euro bereit. Damit sollen zusätzliche Schwerpunkte bei der Entwicklung von Onlinespielen, im mobilen Bereich und im Internet gesetzt werden. In Zukunft müsse man „Inhalten über alle Medien hinweg“ fördern, berichtet die FTD. Es sollen Inhalteanbieter und -entwickler im Video- und Onlinespiele-Bereich, auf Webinhalte und den mobilen Bereich gefördert werden, um eine „neue audiovisuelle Kultur“ zu etablieren.

Sind die Tage des schrankenlosen Fernsehempfangs in Deutschland gezählt?

Mit ARD und ZDF prüfen ausgerechnet die größten Verfechter des Free-TV technische Sperren für die externe Archivierung ihrer Sendungen. Aktuelle Kinofilme und sportliche Großereignisse sollen hochauflösend nicht länger ohne digitalen Signalschutz auf dem Bildschirm des Zuschauers landen. Angeblich sei dies eine Forderung der Rechteanbieter, die ein Kopieren verhindern müssen. ARD und ZDF könnten sich den Forderungen nur schwer entziehen, erklärte ein Unternehmenssprecher des ZDF gegenüber digitalfernsehen.de. „Grundsätzlich verfolgen ZDF und ARD die Politik einer unverschlüsselten Ausstrahlung ihrer Programme über die verschiedenen Verbreitungswege. Neben dem ungehinderten Zugang zu unseren Inhalten soll damit auch ein offener Endgerätemarkt befördert werden. Umgekehrt sind aber die berechtigten Interessen der Rechteinhaber im Kampf gegen Piraterie zu berücksichtigen.“ Weiterlesen Sind die Tage des schrankenlosen Fernsehempfangs in Deutschland gezählt?

Kritik an künftiger Programmstruktur des Ersten

 

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks hat die neue, für Herbst 2011 angekündigte Programmstruktur des Ersten Deutschen Fernsehens massiv kritisiert.

Der künftige einheitliche Sendetermin der „Tagesthemen“ sei zwar zu begrüßen, so die einhellige Meinung im Gremium, nicht widerspruchslos hingenommen werden könne jedoch die Ballung von Gesprächssendungen sowie die Aufgabe des bisherigen Sendeplatzes für Dokumentationen am Montag um 21.00 Uhr.