Zitiert: Deutschlandradio hält Klage gegen Programmreform für unbegründet

Der Deutschlandradio-Sprecher erklärte dagegen, die Programmreform, die das lineare Programm des Deutschlandfunks betreffe, sei das Ergebnis eines umfassenden Reformprozesses, der über zwei Jahr gedauert habe und an dem rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses beteiligt gewesen seien. Ziel sei es, den Deutschlandfunk zukunftsfest weiterzuentwickeln, mit klarem publizistischem Profil, hoher journalistischer Qualität und konsequenter Nutzerorientierung. Grundlage der Reform seien Erkenntnisse aus Medienforschung, Publikumsfeedback, qualitativen Studien sowie Impulse aus dem Reformstaatsvertrag der Länder. […]

Der Hörfunkrat hatte kürzlich Nachschärfungen bei der Programmreform gefordert und vor der Gefahr gewarnt, die Stammhörerschaft des Senders zu verprellen. Die Hörfunkratsvorsitzende Katrin Hatzinger forderte Qualitätskriterien für digitale Produktionen. Der Deutschlandfunk dürfe keine „Infowelle wie viele andere“ werden. Der Hörfunkrat musste der Reform nicht zustimmen.

epd medien, 14.10.2026 (online)