Neueste Beiträge

Zitiert: Wie man sich gut darstellen kann – Unabhängigkeit der ARD

Jeweils zwei Drittel der Bevölkerung beurteilen die Angebote des ARD-Verbunds als unabhängig von Interessengruppen und sind der Überzeugung, dass in der Berichterstattung alle zu Wort kommen. Diese Ergebnisse sind als sehr hohe Werte einzuschätzen, denn noch vor zwei Jahren – auf dem…

Zitiert: Stoffentwicklungsförderung ermöglicht selten gute Filme

Wenn mir ein Autor oder eine Autorin eine Idee für einen Film unterbreitet und ich es für gut empfinde, kommt das Geld für ein Treatment von mir und keinem anderen. Sonst bin ich kein Produzent. Wissen Sie, aus der Stoffentwicklungsförderung heraus entstehend…

Zitiert: Warum Sparen beim Radio kaum Sinn macht

Dass man beim Radio Geld einsparen kann, was beim Fernsehen verpulvert wird, war im Übrigen schon immer eine Illusion. Denn vom Etat einer einzigen Folge einer halbstündigen Vorabendserie könnte man etwa fünf Hörspiele produzieren. Mal sehen, wie viele Hörspiele der deutschsprachige Rundfunk im Jahr 2019 schafft.

Jochen Meißner, Medienkorrespondenz 7/2019, S. 9 (nicht online)

Zitiert: Ob die ARD diesen Auftrag noch erfüllt?

Der dezentralisierte Verbund der ARD wurde ist einst nach der Erfahrung der NS-Diktatur von den West-Allierten gegründet worden mit dem erklärten Ziel der “reeducation”, der journalistischen Mithilfe bei der Demokratisierung des nazistischen Deutschlands. Faschistische Propaganda sollte für die Zukunft verhindert warden. Ob die ARD diesen Auftrag heute noch lückenlos und kompetent erfüllt, dessen kann man sich  … nicht mehr völlig sicher sein.

Matthias Dell, Zeit Online, 2.9.2019, nicht online

Zitiert: Journalisten machen sich zur Marke

Journalisten machen sich mit Meinungsäußerungen zur Marke, während politische Akteure sich eigene Kanäle schaffen, um die jeweilige Zielgruppe direkt zu erreichen. Derzeit wird viel über sogenannte Newsrooms diskutiert, mit deren Hilfe Parteien und Ministerien ihre Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Medien professionalisieren wollen – oft auch mit der Expertise gelernter Journalisten. Das Ziel: auf die Minute geplante Tweets, auf bestimmte Gruppen zugeschnittene Bilder, in Diskurse einsteigen, die trenden. Ob sie gesellschaftlich relevant sind, ist dabei manchmal nachrangig.

Mey Dudin: Politiker setzen in der Kommunikation auf soziale Netzwerke, epd medien, 28/2019, S. 3