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Zitiert: Demoskopie nicht mehr als ein Mittel zur Suche nach der Wahrheit

Vielleicht sollte in dieser hitzigen Debatte der Demoskopen an die Worte von Elisabeth Noelle-Neumann erinnert werden: »Die Zahlensprache der Demoskopie habe ich erlernt, weil ich ein Erkenntnismittel suchte, das soweit wie möglich unabhängig von meinen Vorurteilen und Wünschen sein sollte; und weil ich ein Ausdrucksmittel suchte, das im Streit der Parteien Bestand haben würde, die Sprache der Zahlen, nachzuzählen, wiederholbar, überprüfbar. Aber doch tatsächlich mit der gleichen Absicht wie Schriftsteller und Dichter – auf der Suche nach Wahrheit.«

Elisabeth Noelle-Neumann zitiert von Lukas Brenner, Katapult, 13/2019 (online)

Zitiert: 10.000 Kommentare sind bei 81.000.000 Menschen ein Bruchteil

In einem Land von 81 Millionen Menschen sind selbst Zehntausende Kommentare erstens nur ein Bruchteil. Zweitens kommen viele davon von ein und derselben Person, die gleichzeitig auf mehreren Plattformen aktiv ist. Viele Kommentare sind gesteuert, lanciert von bekannten Multiplikatoren oder Influencern. Manche kommen aus Trollfabriken. Sie werden aufgegriffen von einschlägig bekannten Politikerinnen und Medienvertretern, die das Netz ebenso wenig verstehen oder Interesse an der Richtung des Shitstorms haben

Lamya Kaddor, t-online.de, 02.01.2020 (online)

Zitiert: Warum es der Konkurrenz von ARD und ZDF bedarf

Die Sender von ARD und ZDF haben beim Gesamt-Fernsehmarkt etwa 50 Prozent Marktanteil. Wenn man nur die Politiksendungen betrachtet, kommen wir auf mindestens 80 Prozent. Deshalb finde ich es wichtig, dass es den inhaltlichen Wettbewerb zwischen ARD und ZDF gibt, dass wir gegenseitig Benchmark füreinander sind.

Thomas Bellut, dwdl.de, 23.10.2019 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk muss die Mediatisierung der Politik analysieren ….

… anstatt sie selbst zu betreiben. Zu dieser basalen Pflicht- und Selbstverständigungsaufgabe gehörte die Förderung sozialer Praktiken, die den Bürger immunisieren gegen Clownspolitiker und die Monumentalisierung des Moments. Wo wir dem Allzeit-Diktat des Moments gehorchen, dort wächst die Gefahr, dass wir den…

Zitiert: „Die Empfehlung der KEF werden wir respektieren“

Beim Publikum habe das ZDF mit einem Marktanteil von gut 13 Prozent die „Nase klar vorn“. In vielen Programmbereichen setze sein Sender Standards und bekomme dafür viele Preise. Thomas Bellut betont aber auch, dass der KEF-Vorschlag für einen Rundfunkbeitrag ab 2021 von 18,36 Euro Konsequenzen für das Programm haben werde: „Wir haben gelernt, sparsam zu wirtschaften und werden das weiter tun.“ Das ZDF werde aber die Empfehlung der KEF respektieren, betont der ZDF-Intendant.

Thomas Bellut, medienpolitik.net, 19.12.2019 (online)