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Zitiert: Scripted Dokumentarisches

Erwähnung könnte an dieser Stelle außerdem Dietmar Post verdienen, Co-Autor puristischer Dokumentarfilme wie „Monks – The transatlantic Feedback“ und „Franco vor Gericht“. Ich sprach im September für die evangelisch.de-Medienkolumne vor dem Kinostart dieses Films mit ihm. Da berichtete Post von Ärger ebenfalls mit dem WDR, der eine vereinbarte Fernsehversion dieses Films nicht abgenommen hatte:

„Worum der Streit ging? Post: ‚Es war nicht der inzwischen gewohnte reine Empörungsfilm um geraubte Babys oder der schöne Feelgoodfilm‘, dem Sender habe ‚Emotionalität‘ gefehlt. Sein Film sei ‚weder reißerisch, noch ‚embedded‘, drückt nicht auf die Tränendrüse, sondern erzählt so nüchtern wie möglich.'“ Weiterlesen Zitiert: Scripted Dokumentarisches

Nach zehn Jahren Pause: Bundesregierung legt neuen Medienbericht vor

Wussten Sie, dass es seit 1976 einen Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung gibt? Damals forderte der Bundestag die Bundesregierung dazu auf, alle vier Jahre einen Medienbericht zu erstellen. So richtig regelmäßig ist der Report dann nicht erschienen, der bislang letzte ist auf…

Zitiert: Nach welchen Prinzipien Nachrichten dargestellt werden sollten

Nach welchen Kriterien Informationen ausgewählt und Nachrichten dargestellt werden sollten:

  1. Ist die Information nützlich in Sachen Meinungsbildung?
  2. Ist dies die bestmögliche Argumentationsform?
  3. Ist die Story in einem historischem Kontext?
  4. Gibt es zwei Seiten der Medaille?

 

Executive Producerin MacKenzie Morgan McHale in der zweiten Folge der ersten Staffel von „The Newsroom“

Zitiert: Protagonistenkauf für RTL, RBB, NDR, WDR, MDR und ZDF

Für einen Magazinbeitrag auf RTL sucht ein Moderator Frauen und Männer, die ihr Konto überzogen haben, „Gage nach Absprache“, für Mütter, „die manchmal im ganz normalen Alltagswahnsinn die Geduld verlieren“, zahlt der Sender 200 Euro pro Familie. Für eine MDR-Reportage wird ein Mieter mit hoher Radonbelastung gesucht, 100 Euro für einen halben Drehtag, für den WDR Protagonisten mit Schilddrüsenüberfunktion und ein „Büromensch mit Schulterschmerz, der in Physiotherapie ist“, Aufwandsentschädigung je „nach Absprache“. Ehni sagt, künftig solle beim WDR der Rechercheweg komplett offengelegt werden. Die Protagonistenakquise will man in vielen Sendern transparent machen, manche führen bereits, teils stichprobenartig, Rohschnittabnahmen durch. Weiterlesen Zitiert: Protagonistenkauf für RTL, RBB, NDR, WDR, MDR und ZDF

Zitiert: Wer Medieninitiativen startet, sollte kein Geld von den großen Tech-Konzernen nehmen

Philippe Mottaz: „Die Versuchung für neue Medieninitiativen, Geld von Tech-Konzernen zu nehmen, ist natürlich groß, nachdem die alten Geschäftsmodelle von der digitalen Disruption zerstört wurden. Doch die GAFAs wollen mit solchen Partnerschaften vor allem sich selbst schützen, nämlich davor, selbst als Medienunternehmen mit entsprechender Verantwortung eingestuft zu werden.“ Der Genfer Unternehmer, der gerade das Medienprojekt „Geneva Global Insider“ entwickelt, ist daher der Meinung: „Wer Medieninitiativen startet, sollte dieser Versuchung widerstehen oder zumindest die Konditionen solcher Partnerschaften absolut transparent machen.“

 

Uwe Krüger, ejo-online, 23.1.2019 (online)