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Dokumentiert: Bündelung von TV-Kanälen in der Kritik

Seit langem schon stehen weite Teile der amerikanischen Bevölkerung auf Kriegsfuß mit der Praxis der Kabelfernsehanbieter, den Empfang von TV-Kanälen nur in Form von Paketen anzubieten. Wer ein ihn interessierendes Kabelprogramm abonnieren will, muss gleich ein ganzes Paket von Sendern beziehen – Einzelabonnements gibt es nicht. Der republikanische Senator und ehemalige Präsidentschaftskandidat John McCain hält für diese Praxis einen markanten Vergleich bereit: „Es ist, als ob ein Restaurantkunde für das ganze Menü bezahlen müsste, um das eine Gericht zu bekommen, das er gerne essen möchte.“

 

McCain hat seine Argumentation gegen die Praxis der Bündelung von Kabelfernsehkanälen nicht bei schönen Worten belassen. Ende Mai 2013 trug er seine Meinung auch dem „Subcommittee on Communications“ im US-Parlament vor und er brachte zudem eine Gesetzesvorlage ein, die Weichen stellen soll, um eine Fortsetzung der von vielen kritisierten Praxis zu verhindern. Weiterlesen Dokumentiert: Bündelung von TV-Kanälen in der Kritik

Zitat: Braucht es in Zukunft ein öffentlich-rechtliches Youtube?

Doch im Prinzip wäre ein öffentlich-rechtliches Youtube die Zukunft, sagt Markus Hündgen, Veranstalter des Deutschen Webvideo-Preises. Bewegtbild ohne Fernseher, ohne den Staub des Linearen. Er sagt: „Journalismus und Bildung sind weiße Flecken auf der deutschen Webvideo-Landkarte.“

Es fehle an Videos mit journalistischen, edukativen Inhalten. Die hätten dann auch nichts zu tun mit Youtubern, die „vermeintlich hippe Fließbandware über die Kanäle schieben“. Da gebe es für die Öffentlich-Rechtlichen eine Lücke – wenn sie sie denn nutzen dürften.


Julia Neumann, taz, 28.12.2013

 

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Zitat: Fernsehsender sind mehr als reine Fernsehkonzerne

  Die technische Entwicklung der vergangenen Jahre hat ohnehin dazu geführt, dass die Sender längst mehr sind als reine Fernsehkonzerne, wie Rüdiger Böss, der für die Pro Sieben Sat 1 Media AG die internationalen Märkte nach interessanten Filmen und Serien durchforstet, beschreibt:…

Wie PR-Firmen Themen setzen: Sharenting

 

Frank Patalong beschreibt auf SpOn am Beispiel des Sharenting,wie R-Themen in den Medien landen. Redaktionelle Kürzungen würden die Anfälligkeit von Medien für werbliche Botschaften steigern. „PR-Agenturen ködern Medien mit Trends oder liefern Artikel gleich fertig an.“

 

Für Medien ist eine neue, griffige Bezeichnung wie Sharenting, „mit der man einen Trend, der zu allem Überfluss noch tatsächlich alles andere als unproblematisch ist, publikumswirksam geißeln kann, die beste aller Steilvorlagen.“

Alter Vorschlag von FDP-Politiker aufgewärmt: ZDF privatisieren

FDP-Politiker Frank Schäffler schlägt in einem Beitrag für die deutsche „Huffington Post“ einen klaren Schnitt vor, berichtet focus.de. „Entlassen wir das ZDF in die Freiheit und bieten es allen Leuten im Lande zum Kauf an“, schreibt der als Euro-Rebell bekannte Schäffler. Das nenne man dann Privatisierung. Und weiter: „Vielleicht wird daraus ja eine Volksaktie, quasi der Volkswagen der Fernsehsender.“

 

Der Beitrag in der „Huffington Post“ wurde am 3. Januar um 09:24 Uhr veröffentlicht. Doch es ist kein Beitrag, der exklusiv für die „Huffington Post“ geschrieben wurde. Die „Huffington Post“ hat diesen Beitrag einfach nur von der Homepage von Frank Schäffler übernommen. Er hatte ihn einen Tag zuvor, am 2. Januar, eingestellt.

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