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Schwächen bei der Ausgestaltung des Rundfunkbeitrags

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sieht Schwächen im System des Rundfunkbeitrags. „Eine ist die, dass Menschen, die nur ein Radio besitzen, nun die einheitliche komplette Gebühr zahlen“, sagte Malu Dreyer der Süddeutschen Zeitung Anfang Juni 2013. „Mir haben sehr viele ältere Hörerinnen und Hörer geschrieben, die keine Grundsicherungsempfänger sind, aber nur von einer kleinen Rente leben.“

Mehr Transparenz bei der ARD

Der Vorsitzende des HR-Rundfunkrates, Jörn Dulige, begrüßte laut epd medien beim Frankfurter Tag des Online-Journalismus am 4. Juni die Forderungen nach mehr Transparenz beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Auch HR-Intendant Helmut Reitze hält mehr Transparenz bei den öffentlich-rechtlichen Sendern für wünschenswert. Er befürwortete sogar die gerade wenige Wochen alte Bewegung „Open ARD ZDF“, die fordert, die Verwendung von Gebührengeldern offen zu legen. Reitze werde jedoch nicht jeden Wunsch nach Offenlegung erfüllen.

 

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Was kostet ein Jugendkanal?

Nun, es werden immer wieder verschiedene Zahlen genannt. Festzustellen ist, dass der Bedarf immer geringer zu werden scheint. Oder besser beschrieben: Über die Jahre hinweg glaubt man bei der ARD mit immer weniger Geld auskommen zu können.

 

 

Der frühere MDR-Intendant Udo Reiter sprach im Jahre 2008 noch davon, dass man mindestens 300 Mio. Euro brauchen würde. (Zum Vergleich: Das ERSTE hat einen Etat von über 1,6 Mrd. Euro. Der Kinderkanal liegt derzeit bei ca. 85 Mio. Euro.)

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Welche Gründe es geben kann, das griechische „Staats-Fernsehen“ abzuschaffen

 

„Das staatliche Radio – und Fernsehen sei ein klassisches Beispiel „unglaublicher Verschwendung“ mit Kosten von 300 Millionen Euro im Jahr und siebenmal mehr Personal als vergleichbare Anstalten“, sagte laut FAZ ein Regierungssprecher. ERT bietet derzeit drei staatliche landesweit ausgestrahlte Fernsehprogramme, sieben landesweit ausgestrahlte Radioprogramme sowie 19 regionale Radiosender. Man verfügt über ca. 2.700 feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Vergleich: Das ZDF bietet 4 Fernsehkanäle und teilt sich einige weitere mit der ARD, hat fast 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einen Etat von über 2 Mrd. Euro.

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