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Die ARD und die Zahlen

 

Jörg Langer widmet sich in seinem Medienblog der Frage, wie hoch die Kosten je Zuschauer bei Fußball bzw. Dokumentationen sind. Seine stichprobenartig ausgewählten Produktionen waren 11 bis 31 mal effizienter in der Mittelausschöpfung der Gebühren bzw. der Zuschaueransprache. Wie kommt er darauf?

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Dokumentation schlägt „Tatort“

 

Zumindest beim Abruf, wie Daniel Bouhs in der Berliner Zeitung berichtet. Mehr als 1,5 Millionen Mal riefen Internet-Nutzer den Film „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“ in den Mediatheken der ARD auf. Im Fernsehen wurde die Dokumentation vor einer Woche im Ersten Programm von zwei Millionen Zuschauer gesehen.Kein anderer Film, den die ARD bislang in ihre Mediatheken stellte, hatte mehr Abrufe. Bisher war der Tatort „Wegwerfmädchen“ mit Maria Furtwängler der Spitzenreiter mit 1,1 Mio. Abrufen.

 

 

ARD: Fast 30 Prozent aller Dokus sind Zoo-Dokus

 

„Allein im Ersten wurden im vergangenen Jahr 300 Stunden an Programmen dieses Genres gezeigt. Mit anderen Worten: Jeden Tag findet der Zuschauer im Ersten eine knappe Stunde eines dokumentarischen Formats.“ Zoo-Dokus seien in diese Zahl noch nicht mal mit einberechnet, so Volker Herres, bei „Top oft he Docs“ im Rahmen der Berlinale.

 

Im Rahmen dieser ARD-Präsentation offenbarte man auch den Umfang der Zoo-Dokus in allen Programmen der ARD. Es sind 3.873 Stunden. (Die ARD zeigt insgesamt 12.965 Stunden Dokus. Ohne die Zoo-Dokus sind es 9.092 Stunden.) Fast ein 30 Prozent  aller Dokus sind also Zoo-Dokus, mithin fast doppelt so viel wie die Erstausstrahlungen, von denen es 2012 immerhin 2027 Stunden gab.

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