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Zitiert: Online-Nachrichten der tagesschau werden langsamer

ARD-Aktuell-Digitalchefredakteurin Juliane Leopold fürchtet im „Radioeins Medienmagazin“, dass das Online-Angebot der „Tagesschau“ gerade am Morgen „langsamer, flacher und einfach schlechter“ wird, sollten die Länder den Sendungs­bezug enger fassen. Bisher kann die „Tagesschau“ sich auch auf Radionachrichten der ARD aus der Nacht berufen. Müsste man sich auf eigene „Tagesschau“-Sendungen beschränken, würde dies eine Reduzierung des Angebots „von bis zu zwei Dritteln am Morgen“ bedeuten, sagt Leopold.

Juliane Leopold, Radio1-Medienmagazin, 19.10.2024 (online)

Transkript des Interviews (online)

Zitiert: Qualität spielt für die Medienpolitik keine Rolle mehr

Der Entwurf, der uns Bürgerinnen und Bürgern in einer unverschämt kurzen Frist von 14 Tagen (inklusive zweier Wochenenden und einem Feiertag) zur Begutachtung und Stellungnahme vorgelegt worden ist, verströmt das Bestreben, die Gegnerinnen und Gegner einer Beitragserhöhung auf den Regierungsbänken umzustimmen. Dabei…

Zitiert: Fernsehen „enorm resilient“ – Streaming stagniert

Die Nachricht vom bevorstehenden Tod des linearen Fernsehens ist womöglich verfrüht. Denn die konkurrierenden Streaming-Plattformen tun sich schwer bei der Gewinnung zusätzlicher Abonnenten. Das lineare Fernsehen ist im Wettstreit mit den Streaming-Plattformen um das Publikum offenkundig widerstandsfähiger als prophezeit: Eine große Mehrheit…

Zitiert: Investigativen Journalismus muss man sich leisten (können)

Recherchejournalismus ist anspruchsvoller Journalismus, der Zeit und Geld kostet. […] Das muss sich eine Redaktion leisten können und sie muss dann auch den Raum lassen, wenn Rechercheure sagen, dass sie sich geirrt haben. Sonst entsteht ein potenziell gefärbter, unwahrhaftiger Journalismus, der Geschichten…

Zitiert: SRG keine Konkurrenz für private Medien

Nutzerinnen und Nutzer der SRG würden häufig auch private Medien konsumieren, heisst es im Jahrbuch Qualität der Medien. Das Reichweitenproblem aufgrund der Konkurrenz der Tech-Plattformen sowie die fehlende Zahlungsbereitschaft im Onlinebereich setzen allen untersuchten Titeln und Plattformen zu. 61 Prozent der SRG-Nutzerinnen…