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Zitiert: Demokratisierung der Programmgestaltung beim ZDF

Von einer umfassenden Demokratisierung der Programmgestaltung ist man in Mainz mit seinem Meinungsbarometer zwar weit entfernt. Es sagt aber ja auch niemand, das alle Gewalt der Programmgestaltung alleine bei den Beitragszahlenden liegen sollte.

ZDFmitreden ist der anerkennenswerte Versuch, dem Publikum mehr als nur die Fernbedienung zur Beeinflussung des von ihm finanzierten Programms in die Hand zu geben. Das ZDF will zuhören. Jetzt muss es sich nur noch trauen, auch mal Fragen zu stellen, deren Antworten im Zweifel weh tun könnten.

Peer Schrader, dwdl.de, 20.10.2024 (online)

Klick-Tipp: Wie ausgewogen berichten deutsche Medien über Israel?

Seit Jahrzehnten erforscht der Politik- und Kommunikationswissenschaftler Kai Hafez die Berichterstattung über den Nahen Osten. „Immer wenn Israel in einem gewaltsamen Konflikt ist, tendieren deutsche Medien dazu, stärker auf der israelischen Seite zu stehen“, kritisiert er. Er beobachtet in der journalistischen Kultur…

Zitiert: „Rückkehr des Gesinnungsjournalismus“

Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen erkennt bei der „Schwäbischen Zeitung“ für Regionalzeitungen typische Muster. „Wir erleben einerseits die Rückkehr des Gesinnungsjournalismus und andererseits die Ökonomisierung einzelner Artikel. Regionalzeitungen bilden eine regionale Öffentlichkeit, sie sind im Verbund mit der Kommunalpolitik eine Schule der…

Zitiert: „Moraljournalismus“

Haltungsjournalismus ist ein oft benutzter Begriff. Man möchte nach vielen Diskussionen darüber sagen, er ist abgenutzt. Deshalb sei hier von „Moraljournalismus“ die Rede. Moraljournalismus ist: Wenn ein journalistischer Beitrag zu einem Thema unterschwellig Position bezieht, obwohl es zu dem Thema legitime unterschiedliche…