Zitiert: ARD und ZDF haben keine gemeinsame Strategie beim Umgang mit der AfD

Die aktuelle Debatte um das ARD-Sommerinterview mit der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel zeigt deutlich: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat keine klare Idee, wie er mit der, laut Verfassungsschutz, gesichert rechtsextremistischen Partei umgehen soll. Sender-Verantwortliche regen sich über „Störer“ auf, anstatt zu hinterfragen, ob es…

Zitiert: War wirklich der Lärm das Problem beim Sommerinterview?

Interviews beruhen immer auf einer Vereinbarung: Die Interviewte bekommt eine Plattform, im Gegenzug muss sie Fragen beantworten. Wenn Weidel jedoch nur immer wieder von Bürgergeld und Migration redet und einen Großteil der Fragen nicht beantwortet, dann bricht sie diese Vereinbarung. Wer ohne…

Zitiert: Sommerinterviews nur noch „aufgeblasene Rituale“

Wolfgang Herles führte die Sommerinterviews beim ZDF 1987 ein, um die Sauregurkenzeit zu überbrücken. […] Damals lehnte ich Sommerinterviews am Dienst- oder Wohnort der Politiker aus Prinzip ab. Heute werden sie in den gewohnten Kulissen des Berliner Staatstheaters inszeniert – so, als…

Zitiert: Butterweiche Regeln für Spitzenverdiener der ARD

Die Gremienchefs der ARD haben butterweiche Leitlinien für Spitzengehälter formuliert. Die Intendanten und Verwaltungsräte sind daran nicht einmal zwingend gebunden. […]

Die Geschäftsleitungen der ARD-Sender werden von den Vertretern ihrer Kontrollorgane „gebeten“, einheitliche Regelungen festzulegen, die in einem anstaltsübergreifenden Mustervertrag formuliert werden sollen. Diese Musterverträge der jeweiligen Sender würden je nach Sendergesetz von den Verwaltungsräten beschlossen oder zur Kenntnis genommen.

Helmut Hartung, faz.net, 18.07.2025 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtliche Rarität

Solche Sendungen, in denen die Gäste, ganz beiläufig, Unerwartetes von sich preisgeben und in denen das Publikum auch mal ganz neue Musik kennenlernen kann, gab es früher öfter im Öffentlich-Rechtlichen. Heute ist Ina Müller mit ihrer kleinen Show auch diesbezüglich: eine Rarität. Und unbedingt schützenswert.

Holger Gertz, sueddeutsche.de, 24.05.2025 (online)