Zitiert: Fiktion einer diskursiven Übermacht beruht auf einer allgemeinen Machtvergessenheit

Die Fiktion einer diskursiven Übermacht von links, die man schwer beweisen kann und auch nicht beweisen muss, ermöglicht es Männern wie Nuhr, Lanz oder Precht, sich in eine Opferposition zu begeben, in der sie sich als heroische Außenseiter inszenieren können. Das funktioniert,…

Zitiert: Darum stehen deutsche Medien beim Nahostkonflikt so oft in der Kritik

Das Problem sei die sehr starke Emotionalisierung auf allen Seiten, sagte der Mainzer Professor im WDR. Das Thema werde überlagert von innerstaatlichen und außenstaatlichen Akteuren. Es gebe wahnsinnig viel Propaganda. Man habe viele verschiedene Ebenen von Täter-Opfer-Strukturen, Wahrnehmungen und Traumatisierungen über Jahrzehnte…

Klick-Tipp: Warum Mehrsprachigkeit in den Medien wichtig ist

Zwei Drittel der Menschen mit Einwanderungsgeschichte sprechen zu Hause neben Deutsch ganz vorwiegend auch andere Sprachen. In den Medien spiegelt sich diese Mehrsprachigkeit nicht. Im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk gibt es nur noch ein mehrsprachiges Radioprojekt: der von WDR, Radio Bremen und dem RBB…

Zitiert: Länder fordern Konzept für Orchester der ARD

Die Länder sind auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. 14 Länder haben die ARD und Deutschlandradio in einer Protokollnotiz zum Reformstaatsvertrag aufgefordert zu prüfen, ob sich die Zahl der Klangkörper reduzieren lässt. Hamburg und Niedersachsen halten dies in der…

Zitiert: Das beste Mögliche

Überzeugte Demokraten wissen: Die Demokratie ist eine sehr schlechte Staatsform, aber nun mal die beste, die wir haben. Und die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten machen vielleicht ein sehr schlechtes Programm, aber es ist nun mal das beste öffentlich-rechtliche Programm, das wir haben. Und dieser Umstand ist nun mal eine große demokratische Errungenschaft. Funkhäuser, die in den Innenstädten Platz machen und in der Peripherie dann trotzig doppelt so viel Platz beanspruchen.

Bernhard Heckler, sueddeutsche.de, 06.06.2025 (online)