Zitiert: ARD, ZDF und Deutschlandradio unter Niveau

Natürlich gibt es auch heute hervorragende Medienmacher und Publizisten. Doch im Großen und Ganzen vergisst er aus vielerlei Gründen immer wieder seinen Öffentlichen Auftrag und produziert deutlich unter seinem Niveau sinnleere Geschichten. Viele Newsmedien wollen immer weniger aufklären, sie wollen lieber unterhalten, manche wollen Angst schüren, manche auch verwirren. Und dies geht auf Kosten der Glaubwürdigkeit des Journalismus als unserer Aufklärungsinstanz.

Michael Haller, Dankesrede zur Verleihung des „Preises für die Freiheit und Zukunft der Medien“ 2025 8. Oktober 2025, Mediencampus Villa Ida in Leipzig (online)

Zitiert: Wohin orientieren sich die Intendanten

„Die programmliche Vielfalt und Ausgewogenheit ist ein Zielwert, der sich stets nur annäherungsweise erreichen lässt“, schreibt das Bundesverwaltungsgericht richtigerweise. Das erinnert an den Religionsunterricht, in dem vermittelt wurde, dass die Liebe Jesu ein Ideal sei, dem man sich nur annähern könne und…

Zitiert: ARD und ZDF sollte Marketing-Bühne nutzen

Es ist gut, dass das Bundesverwaltungsgericht diesen Ausgewogenheitsklagen damit einen Raum eröffnet. Im Rechtsstaat darf der Weg zu Gerichten nicht künstlich verbaut werden. Aber es kann auch nicht sein, dass Verwaltungsgerichte über die Zukunft von ARD und ZDF entscheiden. Deshalb ist es…

Zitiert: Ausweitung ins „Uferlose“ – Wie die ARD bei der Radioreform trickst

Die ARD verkehrt die ihr von den Ländern aufgegebene Radioreform, die zu Einsparungen führen soll, ins Gegenteil. Sie expandiert kräftig. […] Zu dem Erfolg trägt auch die ARD-Audiothek bei. Auf dieser Plattform, die seit 2017 existiert, stehen etwa 100.000 Beiträge weltweit abrufbereit.…

Zitiert: Journalismus muss Publikum nicht schonen

Journalisten sind ja keine Politiker, die um Wiederwahl werben, sondern Berichterstatter, deren Aufgabe nicht darin besteht, ihr Publikum zu schonen, sondern zur Not schonungslos mit Fakten zu füttern. […]

Guter Journalismus sollte in der Lage sein, gesellschaftlich relevante Fragen zu stellen und zu gewichten. In diesem Tauziehen mit Politik und Öffentlichkeitsarbeit muss er unbedingt selbstbewusster werden.

Michael Brüggemann, journalist.de, 22.09.2025 (online)