Zitiert: Dokumentarisches wird zum Historytainment

Gute Historienfilme zu drehen, ist eine Kunst. Geschichts-„Dokumentationen“ vor allem mit Reenactments zu füllen, ist nichts als überflüssig. … Zurzeit fahren Geschichts-Dokus eine audiovisuelle Überwältigungsstrategie. Alles Zweidimensionale, Fotos und Landkarten, werden mit 3-D-Effekten aufgepeppt. Mit den größten Anteil am Materialmix haben Spielfilm-artige,…

Zitiert: Warum der Dokumentarfilm gefürchtet werden kann

Die Sender müssen komplett umdenken, denn das aktuelle Glaubwürdigkeitsproblem ist vor allem auch eines, welches sie durch die „Machart“ ihrer formatierten Programme selber mit hervorgerufen haben. Man kann nicht die Ästhetik der Emotionalisierung der Populisten wie Savini, Orban, Trump, Erdogan, Abascal, Le…

Zitiert: Formatierung des Dokumentarischen durch Fernsehsender und Filmförderung

Ablehnungsbegründungen sind häufig die folgenden: 1) Das ist zu weit weg von den Erfahrungswerten unserer Zuschauer, 2) Es hat keinen Deutschland-Bezug, 3) Es ist nicht emotional genug. 4) Es entspricht nicht dem, was normalerweise auf unserem Sendeplatz zu sehen ist. Bei Filmförderungen…

Zitiert: Interesse an Dokusoaps und Scripted Reality lässt etwas nach

Bei der Nutzung nonfiktionaler Unterhaltung verschoben sich die Gewichte zulasten von Dokusoaps und Formaten mit Scripted Reality. Nach vielen Jahren mit Nutzungsanteilen über 30 Prozent sank er im letzten Jahr auf nun 27 Prozent. Davon profitieren fast alle anderen Unterhaltungsgenre: Musikshows, Satire- und Kabarettshows sowie Quiz und Gameshows. Am stärksten konnten allgemeine Shows ohne besondere kategoriale Zuordnung hinzugewinnen – von 21 auf nunmehr 24 Prozent.

(Camille Zubayr und Heinz Gerhard: Tendenzen im Zuschauerverhalten. Media Perspektiven 3/2019, S. 104, online)