Zitiert: Warum thematische Seiten und Magazine wichtig sind

Meiner Erfahrung nach braucht es, ganz allgemein und unabhängig von den Deutschlandradio-Reformvorhaben gesagt, definierte Ausspielflächen, damit es kontinuierliche Berichterstattung jenseits bestimmter thematischer Peaks gibt. Eine Zeitung ohne regelmäßige Literaturseite wird sich weniger tief mit Literatur jenseits der Bestsellerlisten beschäftigen als eine Zeitung mit Literaturseite. Und dasselbe gilt für Medienjournalismus und damit Medienkritik: Wer sie wichtig findet, wird ihr einen klaren Platz geben müssen.

Klaus Raab, MDR Altpapier, 29.05.2026 (online)

Zitiert: ORF berichtet sachlich, aber wenig partizipativ über Armut

Forschende stellen trotz Kritik an Unterhaltungssendungen insgesamt ein positives Zeugnis aus. Allerdings brauche es mehr Beteiligung, inklusivere Newsrooms und mehr Barrierefreiheit Nicht über Menschen, sondern mit ihnen reden – das sollte bei der Berichterstattung zum Thema Armut als Leitlinie gelten, erklärte der…

Zitiert: Was Wissenschaft verkaufen kann

Was Wissenschaft in meinen Augen langfristig verkaufen kann, ist nicht der Erfolg einer Universität XY, sondern Vertrauen. In einer Zeit, in der Glaubwürdigkeit in vielen Bereichen erodiert, sollten wissenschaftliche Einrichtungen deshalb erkennbar anders kommunizieren als Unternehmen. […] Wenn die Politik Unsinn verbreitet,…

Zitiert: Für jedes journalistische Angebot müssen die Sorgfaltspflichten gelten

Als Sohn eines Journalisten fällt es mir immer schwer, wenn Politiker zu schnell dafür plädieren, bestimmte Regeln im Bereich Medien zu erlassen. Aber ich glaube, wir müssen an dieser Stelle einfach den Grundsatz gelten lassen, dass, wenn jemand ein journalistisches Angebot macht,…

Zitiert: Unabhängiger Sportjournalismus

Unabhängiger Sportjournalismus zeichnet sich aber auch durch kritische Distanz und Analyse aus, nicht durch das gefällige Mitklatschen aus dem medialen Fanblock heraus.

In einem freien Land wie Deutschland gehört es zur Kernaufgabe von Journalisten, selbst die populärsten Figuren des öffentlichen Lebens kritisch zu hinterfragen. Auch dem großen Hoffnungsträger Jürgen Klopp sollte klar sein: Respekt erzwingt man nicht durch die Androhung von Liebesentzug oder Jobflucht ohne Abfindung. Man verdient ihn sich im offenen, manchmal auch schmerzhaften Dialog.

Johannes Seemüller, swr.de, 24.07.2026 (online)