Zitiert: Was Eltern vom Kinderfernsehen erwarten

7 von 10 Eltern ist es wichtig, dass die Sendung in Deutschland produziert ist und die hiesige Lebenswelt widerspiegelt. Je älter die Kinder sind, desto wichtiger ist dies den Eltern. […]

Die Programmanalyse zeigt, dass privat-kommerzielle Kindersender nur einzelne Sendungen oder Formate in Deutschland und mit Bezug zu einer deutschen Lebensrealität produzieren. Im öffentlich-rechtlichen Kinderkanal von ARD und ZDF (KiKA) sind mehr als 7 von 10 Sendungen in Deutschland produziert oder koproduziert.

Maya Götz, Televizion Digital, 2023 (online)

Zitiert: Fehlende Daten, falsche Ziele für den KIKA beim Medienreformstaatsvertrag

Die Medienwissenschaftlerin Maya Götz sieht die Abschaltung der terrestrischen Kika-Ausstrahlung ähnlich kritisch: „Gegen den Abruf einzelner Sendungen in einer Mediathek hat die strukturierende Kraft eines linearen Angebots kaum eine Chance, vor allem, wenn die Suche danach auf einer ARD-ZDF-Mediathek mehr Aufwand bedeutet.“…

Zitiert: Wie der Sport im TV vermehrt um Kinder wirbt

Sportverbände und Sender versuchen, auch die Jüngsten von sich zu überzeugen. Auf dem Weg zur neuen Zielgruppe gibt es aber auch Fallstricke. […]

Es ist Neuland, auf das sich die Sportverbände und Medien begeben. Denn laut Wissenschaftler Bertling ist kaum erforscht, was Kinder tatsächlich am Sport interessiert: der Wettbewerb oder die Stars. „Dementsprechend müsste man versuchen, die Geschichten zu erzählen. Vielleicht interessiert Kinder der Hintergrund von Thomas Müller viel mehr und dann könnte man das hervorheben“, sagt Bertling.

dpa, tagesspiegel.de, 05.04.2025 (online)