Zitiert: Politik für Spardruck innerhalb der ARD verantwortlich

Selten aber ist deutlicher geworden, dass die politisch gewollten Sparrunden innerhalb der öffentlich-rechtlichen massive Auswirkungen auf das Programm haben – es droht weniger Vielfalt, möglicherweise auch weniger Aktualität. Sehr konservativen Kreisen, die mit ihren Narrativen durchdringen wollen, kann eine Schwächung journalistischer Berichterstattung nur recht sein. Grundsätzlich sind starke Programmbudgets nicht nur, aber auch für die Film- und Fernsehwirtschaft unerlässlich.

Manuel Weis, digitalfernsehen.de, 07.05.2026 (online)

Zitiert: Feministische Politik sei mehr als Inklusion

Aber so entsteht die Vorstellung, dass das bereits feministische Politik sei, nur weil Inklusion stattfindet. Und ich sage auch nicht, dass nur Männer patriarchal sind. Ich sage: Menschen sind patriarchal. Und solange man sich nicht mit dieser extraktiven Logik der Nutzbarmachung auseinandersetzt, trifft man den Kern des Problems nicht. Man spielt weiterhin nach den bestehenden Regeln. Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht gegen sexuelle Belästigung in Tech-Unternehmen vorgehen oder für mehr Inklusion sorgen sollten. Aber das allein wird das Problem des Big-Tech-Patriarchats nicht lösen.

Sarah Sharma, sueddeutsche.de, 06.05.2026 (online)

Zitiert: Deutsche glauben an die Demokratie – nur nicht daran, dass sie funktioniert

Die Werte der Demokratie genießen hohe Zustimmung. Ihr praktisches Funktionieren fällt durch. Doch wie belastbar ist dieser Befund? […] 77 Prozent der Deutschen befürworten demokratische Parteien als Institution. Zufrieden mit ihrem Funktionieren sind nur 17 Prozent. Die Studie trennt dabei, was in…

Zitiert: Journalisten und Politiker duzen sich nicht

Wenn ein Politiker spricht, klatschen Journalisten nicht. Das sind Symbole für die Distanz, die es geben muss zwischen den beiden Gruppen. Über die Jahre kann schon Vertrauen entstehen, aber Journalisten müssen immer kritisch bleiben, dürfen sich nie vereinnahmen lassen, sich nicht verbrüdern. Schon der Anschein davon ist schädlich.

Helene Bubrowski, uebermedien.de, 04.05.2026 (online)

Zitiert: Politik soll Radio in Autos festschreiben

Vaunet heißt noch so ein Medienwirtschafts-Lobbyverband mit nicht ungemein eingängigem Namen. Hier handelt es sich um den Privatsender-Verband, der in einem Positionspapier, das hauptsächlich dem neuen EU-Gesetz zum Digital Networks Act gilt, eine Menge Forderungen auflistet. Zum Beispiel diese: „Radio ist für Information,…