Zitiert: Ein Politikum ist vor allem das Ende von Tagesschau24

Ein Herzenswunsch der kommerziellen Wettbewerber WeltTV, also Springer, und ntv, also Bertelsmann. Viele Inhalte von Tagesschau24 werden bei ARD aktuell sowieso produziert, mit 12 Millionen Euro Jahresetat ist der Sender ein Schnäppchen bzw. ungefähr sechs Tatorte. Tendenziell tendenziösen Portalen – Bild, Nius, und vielen Netzfunkern – fehlt nun ein Widerlager.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 08.03.2026 (online)

Zitiert: Reform ist kein Verlustprogramm für ARD und ZDF

Was die ARD im Zuge des Reformstaatsvertrags an linearem Fernsehen aufgeben will, weil aufgeben muss, ist kein Verlustprogramm. Es wird zum Ende 2026 Ballast abgeworfen, und was eingespart wird, kann in das weiterbestehende Portfolio investiert werden, denn der Rundfunkbeitrag beläuft sich auch…

Zitiert: Verfehlte medienpolitische Diskussion

Die ganze Diskussion ist extrem rückwärtsgewandt. Wir führen im Jahr 2026 noch immer Diskussionen darüber, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Internet machen darf. Und es geht immer ums Geld. Stattdessen sollten wir uns fragen, was wir als Gesellschaft in einer digitalisierten Welt von diesen Medien wollen und brauchen. […]

Ich würde da ganz neue Rollen sehen. Zum Beispiel diese öffentlich-rechtlichen Medien als Infrastruktur für die Demokratie zu denken, um Dialog zu ermöglichen. Stattdessen findet der Diskurs auf amerikanischen und chinesischen Plattformen statt, die ihre eigenen Regeln setzen, was man sagen darf und was nicht.

Manuel Puppis, sueddeutsche.de, 05.03.2026 (online)

Zitiert: ARD und ZDF mit weniger Ballast in eine bessere Zukunft

Was die ARD im Zuge des Reformstaatsvertrags an linearem Fernsehen aufgeben will, weil aufgeben muss, ist kein Verlustprogramm. Es wird zum Ende 2026 Ballast abgeworfen, und was eingespart wird, kann in das weiterbestehende Portfolio investiert werden, denn der Rundfunkbeitrag beläuft sich auch…