Zitiert: Wie sich der Deutschlandfunk neu aufstellen will

Kern der Reform ist, dass die bisherigen halbstündigen Fachsendungen in ihrer jetzigen Form entfallen. Also etwa „Wirtschaft am Mittag“ oder das Bildungsmagazin „Campus & Karriere“, das Medienmagazin „@mediasres“, „Forschung aktuell“ oder der „Büchermarkt“. Stattdessen soll es künftig dreimal statt wie bislang einmal…

Zitiert: Radioreformen bei Kulturwellen

In der Schweiz wird über die Abschaltung von SRF 2 Kultur nachgedacht. Der Sender verliert Hörer, seit er auf Durchhörbarkeit getrimmt wird. Abermals stellt sich die Frage, ob die „Reformen“ bei Kulturwellen wie der genannten oder Radio 3 und Bayern 2 nicht die Akzeptanz erhöhen, sondern anspruchsvolle Hörer vertreiben sollten.

Pierre Deason, jungewelt.de, 18.05.2026 (online)

Zitiert: Keine kostensparende Reform

Was in der Euphorie bislang noch keine Rolle spielt: Natürlich sollen die Zusammenlegungen auch Kosten reduzieren. Hier ist allerdings festzustellen, dass die jetzt wegfallenden ARD-Spartensender deutlich günstiger als ihre ZDF-Pendants sind. So hatten beispielsweise nach dem eben veröffentlichten 25. KEF-Bericht One und ARD alpha für die vierjährige Beitragsperiode 2025 bis 2028 einen Bedarf von 42,9 Millionen Euro (One) und 37,8 Millionen Euro (Alpha) angemeldet; beim ZDF schlägt für den gleichen Zeitraum ZDFinfo mit 144,5 Millionen und ZDF Neo mit 317,3 Millionen Euro zu Buche

Steffen Grimberg, taz.de, 11.03.2026 (online)