Schweizer Idee: Rundfunkbeitragsmittel für Internetangebote

In einem Positionspapier hat die Schweizer Medienkommission festgestellt, dass der Journalismus Hilfe braucht. Dieser müsse finanziell unterstützt werden, allerdings sei dabei die Uanabhängigkeit zu gewährleisten. „Als institutionelle Vorbilder einer staatsunabhängigen Förderung nennt die Medienkommission die Pro Helvetia sowie den Schweizerischen Nationalfonds. In dieser Stiftung hätten Branchenvertreter sowie Personen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft Einsitz.“ Weiterlesen Schweizer Idee: Rundfunkbeitragsmittel für Internetangebote

Pächter von Berghütten sollen Rundfunkbeitrag zahlen

Dies meldet die WELT am Sonntag. Ein entsprechendes Schreiben sei bereits verschickt worden. Ein Pächter wurde aufgefordert, fast 5000 Euro nachzuzahlen. Laut WELT am Sonntag will sich der Deutsche Alpenverein, der der Besitzer vieler dieser Berghütten ist, gegen die Erhebung von Rundfunkgebühren wehren, da Fernsehen auf den Berghütten gar nicht erlaubt sei. Der Pächter hatte das Schreiben des Beitragsservice an den DAV weitergeleitet.

Zitiert: Wozu der Rundfunkbeitrag noch dienen kann

MABB-Direktor Hans Hege: „Die Haushaltsabgabe böte die Möglichkeit, Innovationen auch außerhalb der hergebrachten Strukturen zu fördern und sie frei zu verbreiten, auf allen Netzen und Plattformen. Aber das ist ein langer Weg.“

 

Dies ist ein weiterer Vorschlag, den Rundfunkbeitrag für die Angebote Dritter zu nutzen.

 

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Klick-Tipp: Neues Modell für öffentlich-rechtliche Angebote

In der NZZ zeigen Rena Zulauf, Jürg Bachmann und Kurt Schaad, dass sich durchaus anregend über Korrekturen am öffentlich-rechtlichen System diskutieren lässt. Etwa: dass die – hierzulande wäre das dann – Grundversorgung nicht mehr institutionell, sondern akzidentiell abgesichert wird. Öffentlich-rechtliches Geld kann jeder kriegen, der damit wertvollen Journalismus macht. Weiterlesen Klick-Tipp: Neues Modell für öffentlich-rechtliche Angebote

ARD: Die Spanne zwischen Darstellung und Wirklichkeit

Das Handelsblatt hat dem ARD-Vorsitzenden und NDR-Intendanten Lutz Marmor einen Gastkommentar zugestanden.Dieser wurde am 7. Juli veröffentlicht. Darin führt er unter anderem aus:

 

„Zu unserem Auftrag gehören aber auch Unterhaltung und Sport. Wenn mehr als 25 Millionen Menschen vorm Fernseher sitzen und in diesen Tagen abends das Erste oder das ZDF einschalten, stimmen sie mit der Fernbedienung ab: für frei empfangbaren Fußball. Wir wissen: Einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wie es ihn in Deutschland gibt, muss man sich leisten wollen. Und wir müssen Tag für Tag beweisen, dass es sich lohnt.“

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