Klick-Tipp: Der zähe Streit um den Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag hätte zum Jahr 2025 auf 18,94 Euro steigen sollen. Doch die Bundesländer stimmten nicht zu. ARD und ZDF zogen vor das Bundesverfassungsgericht. Bald steht dessen Entscheidung an. Wie viel müssen Haushalte künftig pro Monat zahlen?

Deutschlandfunk, Hintergrund, Christoph Sterz, 05.01.2026 (online)

ARD, ZDF und Deutschlandradio nahmen 2024 10,4 Milliarden Euro ein

Die Gesamteinnahmen von ARD, ZDF und Deutschlandradio beliefen sich im Jahr 2024 auf 10,389 Milliarden Euro. […] Das deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunksystem ist damit das umsatzstärkste der Welt. Auf die neun ARD-Anstalten entfallen 7,57 Milliarden Euro an Einnahmen, auf das ZDF 2,54 Milliarden,…

Zitiert: KEF erhöht den Finanzbedarf der Anstalten und reduziert die Rundfunkbeitragserhöhung

Ab Januar 2027 soll der Beitrag auf nur 18,64 steigen, so steht es im Entwurf des 25. KEF-Berichts nach Angaben des Evangelischen Pressedienstes (epd), der das Papier einsehen konnte. […] Erstens rechnet die Kommission mit deutlich mehr beitragspflichtigen Wohnungen. Die Anzahl soll…

Zitiert: Rundfunkbeitrag soll nicht so hoch steigen

Der Zwischenbericht der Gebührenkommission KEF sieht für 2027 und 2028, trotz steigenden „Finanzbedarfs“ der Öffentlich-Rechtlichen, einen verringerten Anstieg beim Rundfunkbeitrag vor. Die Zahlen sind erstaunlich. […] Nach dem Entwurf, über den am nächsten Mittwoch die Rundfunkkommission der Länder und die Anstalten beraten,…

Zitiert: Wer das Wort „Zwangsgebühr“ wählt, will provozieren

Das ist legitim, ich weiß nur nicht, ob es zur Rolle eines Kulturstaatsministers passt. […] Das Wort „Zwangsgebühr“ ist natürlich abwertend. Grundsätzlich kann und soll man über die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks diskutieren – aber bitte auf der Grundlage von Fakten, nicht mit Reizvokabeln.

Linda Zervakis, presseportal.de, 24.11.2025 (online)