Zitiert: Warum man beim „Tatort“ und anderen TV-Produktionen kaum noch etwas versteht

Immer häufiger verschwinden Dialoge im Fernsehen unter einem dichten Soundteppich. Die Zuschauer sind genervt. So jedenfalls verfehlt der ÖRR seinen Auftrag. […] Die Schauspieler sind kaum zu verstehen. Nicht wenige deshalb, weil es Mode geworden ist, dass die Akteure und Aktricen nuscheln…

Zitiert: „Synchronisieren“ ist eine Form der Kunst

Doch „Synchronisieren“ ist eine Form der Kunst, ein Handwerk, das beginnt, schon bevor ich in meiner Studiokabine stehe. Zuerst muss die fremde Sprache übersetzt werden. Dann schreiben Dialogbuchautorinnen und -autoren ein Synchronbuch, das im besten Falle lippensynchron ist und den Ton und…

Zitiert: Synchronschaffenden wollen dahin, wo künstliche Intelligenz nie hinkommt

An die Stellen, an denen eine Stimme in Panik bricht, keine Worte mehr verständlich sind vor Weinen, dort, wo ein gackerndes Lachen so sehr mitreißt, dass man gar nicht anders kann, als sich mitzufreuen.

Menschliche Intelligenz ist das, was unseren Berufsstand bewahren könnte. Genauer gesagt ein Anspruch an die Menschlichkeit. Eine fordernde Erwartungshaltung, der Anspruch, sich nicht mit maschineller Mittelmäßigkeit zufriedenzugeben.

Maresa Sedlmeir, sueddeutsche.de, 27.10.2025 (online)